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Sanierte Altbauwohnung in Wilmersdorf mit restauriertem Stuck und Fischgrätparkett
Wohnungssanierung · Wilmersdorf

Wohnungssanierung in Berlin-Wilmersdorf

Wir sanieren Wohnungen in Wilmersdorf, vom Rüdesheimer Platz bis zur Bundesallee. Eine Teilsanierung von 70 Quadratmetern dauert bei uns 3 bis 5 Wochen.

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gemacht werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Den Umfang legen wir beim Aufmaß fest.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Das Aufmaß machen wir vor Ort.

Welche Gewerke kommen dran?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht wissen, klären wir beim Termin.

Welcher Ausbaustandard?

Die Spanne im Angebot hängt vor allem hieran.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 8268 9996, Mo–Fr 7–18 Uhr

In Wilmersdorf wird um die Mittelachse herum geplant

Küche und Bad liegen in Wilmersdorf fast immer in der Mitte der Wohnung, Rücken an Rücken am selben Schacht. Das bestimmt jede Planung. Dort steht der Fallstrang, dort liegen Zu- und Abwasser, und dort endet sehr schnell der Spielraum. Die Bäder in den Häusern rund um Volkspark, Blissestraße und Wiesbadener Straße messen oft nur drei bis vier Quadratmeter.

Gleichzeitig sind die Wohnungen selbst großzügig: drei bis vier Zimmer auf 75 bis 120 Quadratmetern, dazu eine Loggia zum Hof. Die Räume sind 2,80 bis 3,50 Meter hoch. Das Missverhältnis zwischen großer Wohnung und kleinem Bad ist der Grund, warum wir hier so oft Grundrisse zeichnen, bevor wir Preise schreiben.

Der übliche Auftrag lautet deshalb: Bad vergrößern, Küche versetzen, Leitungen erneuern, Oberflächen neu. Der Strang bleibt, wo er ist, und alles andere ordnet sich um ihn herum.

Ausgangslagen zwischen Rüdesheimer Platz und Blissestraße

Die Vierzimmerwohnung im Rheingauviertel

Ein Haus im Landhausstil an der Rüdesheimer oder Wiesbadener Straße, gebaut kurz vor dem Ersten Weltkrieg. 105 Quadratmeter, Erker zur Straße, Stuck in den Wohnräumen, Parkett in Stäbchen. Das Bad wurde in den 1970er Jahren erneuert und misst knapp vier Quadratmeter. Die Elektrik hat zwar Schutzleiter, aber zu wenige Kreise für Küche und Arbeitszimmer.

Die Dreizimmerwohnung am Volkspark

Ein Zwischenkriegsbau der 1920er Jahre mit Loggia und Klinkerbrüstung, 78 Quadratmeter, Raumhöhe 2,80 Meter. Die Wände sind massiv, die Grundrisse knapp und ohne Flurverschwendung geschnitten. Bad und Küche stoßen an derselben Achse zusammen, dazwischen sitzt eine Kammer von 2,5 Quadratmetern. Genau diese Kammer ist meist die Fläche, aus der ein größeres Bad entsteht.

Die große Etage am Ludwigkirchplatz

Gründerzeitliches Vorderhaus, 140 Quadratmeter, hohe Räume, Flügeltüren, Dielen unter altem Teppichboden. Häufig ist die Wohnung über Jahrzehnte bewohnt gewesen und technisch am Ende ihres Zyklus. Hier geht es um alle Gewerke in einem Zug, oft nach einem Eigentümerwechsel und vor dem Einzug.

Wie Wilmersdorf zu diesem Bestand kam

Wilmersdorf war noch um 1880 ein Dorf mit Ausflugslokalen und wurde dann in wenigen Jahrzehnten zur Großstadt. Das Rheingauviertel rund um den Rüdesheimer Platz entstand als geplantes Quartier vor dem Ersten Weltkrieg, mit Vorgärten, ruhigen Straßen und Häusern, die wie Landhäuser aussehen sollten. Die Grundrisse dort sind bürgerlich, aber schon deutlich funktionaler als die der Gründerzeit.

Nach dem Krieg wurde weitergebaut, in den 1920er Jahren vor allem in Richtung Volkspark und entlang der heutigen Blissestraße. Diese Blöcke bringen die Loggia als festen Bestandteil mit, dazu kleinere Zimmer, massive Wände und Bäder, die von Anfang an knapp bemessen waren. Nach 1945 kamen Lückenschließungen und einzelne Zeilen dazu, etwa an der Mecklenburgischen Straße. Wer heute in Wilmersdorf kauft, trifft deshalb in einer Straße auf drei Baualtersklassen mit drei verschiedenen Aufgaben.

Was die Bautechnik vor Ort vorgibt

Decken und Lasten

In den Häusern vor 1918 liegen Holzbalkendecken, in den 1920er Jahren kommen zunehmend Massivdecken vor. Das entscheidet über Estrich, Fliesenformat und Schallschutz. Wir öffnen beim Termin eine Stelle und halten fest, was vorhanden ist. Auf einer Holzbalkendecke arbeiten wir häufig mit Trockenestrich, weil er wenig Gewicht und wenig Aufbauhöhe braucht.

Der Steigstrang in der Mittelachse

Der Strang ist der Fixpunkt der Planung. Er versorgt alle Wohnungen übereinander und gehört der Gemeinschaft. Solange das Bad an seiner Achse bleibt, ist die Anbindung kurz und sauber. Wandert eine Entnahmestelle weiter weg, zählt jeder Meter Gefälle. Wie ein Strangwechsel über mehrere Geschosse organisiert wird, beschreibt die Strangsanierung.

Elektro und Zählerplatz

Viele Wilmersdorfer Wohnungen haben eine Nachrüstung aus den 1970er Jahren, mit Schutzleiter, aber wenigen Stromkreisen. Für eine heutige Küche reicht das selten. Neu geplant werden getrennte Kreise, Fehlerstromschutz und ein Zählerplatz nach aktuellem Stand. Ausgeführt wird das von einem eingespielten Partnerbetrieb, der in unserem Bauzeitenplan steht.

Höhe für den Badaufbau

Zwischen Rohdecke und Türschwelle sind im Bestand oft nur acht bis zwölf Zentimeter frei. Darin müssen Dämmung, Abdichtung, Estrich und Fliese Platz finden. Für eine bodengleiche Dusche braucht der Ablauf zusätzlich Höhe oder eine Wandlösung. Die Zahlen dazu liefert der Ratgeber Bodenaufbau und Estrich.

Lüftung im erweiterten Bad

Wächst das Bad in die innenliegende Kammer hinein, entsteht ein Raum ohne Fenster. Dann kommt ein Ventilator mit Nachlauf und ein definierter Abluftweg dazu, entweder über einen vorhandenen Schacht oder über die Außenwand. Nachströmluft holen wir über die Tür. Das wird mitgeplant, bevor die Fliesen bestellt werden.

Fenster und Loggia

Die Fenster der 1920er Blöcke sind vielfach schon einmal getauscht worden, oft in den 1990er Jahren. Wo sie erneuert werden, liegen Kunststofffenster mit Dreifachverglasung bei 700 bis 1.400 Euro je Fenster im Standardmaß. Die Loggia bleibt dabei als Bauteil unberührt, ihr Anschluss an die Innenwand wird aber mitbetrachtet. Fenster sind Gemeinschaftseigentum und brauchen einen Beschluss.

Das kleine Bad vergrößern: die Wege, die vor Ort funktionieren

Der erste Weg führt über die Kammer. Die Wand zwischen Bad und Abstellraum ist in den 1920er Häusern häufig nicht tragend, und eine Öffnung kostet 400 bis 900 Euro. Aus 3,5 plus 2,5 Quadratmetern wird ein Bad mit Wanne und Dusche, ohne dass eine einzige Leitung den Schacht verlässt.

Der zweite Weg tauscht Bad und Küche in ihrer Fläche. Die Küche zieht an eine Wand mit kurzem Anschlussweg, das Bad übernimmt den größeren Raum. Das lohnt sich dort, wo die Küche ohnehin neu wird, und ist der Grund, warum wir beide Räume immer zusammen planen.

Der dritte Weg arbeitet mit Trockenbau statt mit Abbruch. Eine Vorwandinstallation von rund 20 Zentimetern Tiefe nimmt Spülkasten, Armaturen und Leitungen auf und schafft eine gerade Wandflucht. Dazu kommen Nischen, in denen sonst nichts stünde. Eine Ständerwand mit doppelter Beplankung und Dämmung liegt bei 62 bis 95 Euro je Quadratmeter Wandfläche; was Schallschutz zwischen Bad und Schlafzimmer bringt, steht unter Schallschutz in der Wohnung.

Die häufigsten Aufträge im Wilmersdorfer Bestand

Ganz oben steht die Teilsanierung: Bad neu und vergrößert, Küche versetzt, dazu Maler, Boden und Elektrik in den betroffenen Räumen. Zweiter Fall ist die Wohnungsrenovierung vor der Neuvermietung, mit Oberflächen, Türen und kleinen Reparaturen in 5 bis 10 Arbeitstagen.

Dritter Fall ist die Sanitärinstallation im ganzen Haus, wenn die Gemeinschaft den Strang tauscht und mehrere Wohnungen gleichzeitig anbindet. Wie wir Leitungen, Anschlüsse und Heizungstechnik dabei behandeln, steht unter Sanitär und Heizung. Vierter Fall sind große Etagen am Ludwigkirchplatz oder Prager Platz, bei denen alle Gewerke in einem Auftrag zusammenlaufen.

Preise für die Wilmersdorfer Objekttypen

Die folgenden Zahlen verstehen sich brutto und eingebaut, mit Stand September 2026. Häuser bis 1918 bekommen 15 Prozent Zuschlag, die Jahre 1919 bis 1948 acht Prozent.

Leistung Wofür sie hier gebraucht wird Preis Bezug der Zahl
Teilsanierung Bad und Küche neu, dazu Maler, Boden, Teilelektro 500–900 €/m² Wohnfläche
Steigleitungen erneuern Strang über alle Geschosse im Haus 800–1.500 € je Geschoss und Strang
Wohnungsanbindung an den neuen Strang Einzelne Wohnung am Rüdesheimer Platz 2.500–5.000 € je Wohnung
Fliesen 60 × 60 cm verlegen Vergrößertes Bad in der Mittelachse 60–95 €/m² Fläche, ohne Material
Trockenbau im Feuchtraum Vorwandinstallation und Wandaufbau 75–115 €/m² Wandfläche

Zwei Zahlen aus dieser Tabelle gehören zusammengelesen: Fliesen beziehen sich auf die belegte Fläche, Trockenbau auf die Wandfläche. Eine Übersicht über die Gesamtkosten nach Umfang gibt Sanierungskosten in Berlin.

Beschlüsse, Statik und Schutzstatus

Fast jedes Wilmersdorfer Haus ist in Eigentumswohnungen aufgeteilt. Gemeinschaftseigentum sind Fenster, Wohnungstür, Steigleitungen, tragende Wände und die Loggia als Bauteil. Wer daran arbeitet, braucht einen Beschluss der Versammlung, und der braucht Vorlauf. Deshalb klären wir diesen Punkt beim ersten Termin und nicht in der Bauphase.

Tragende Wände finden sich in den 1920er Bauten häufig quer zur Fassade. Für jede Öffnung darin liefert ein Statiker die Berechnung, für 500 bis 1.200 Euro je Vorgang. Ausgestellt wird sie von ihm, koordiniert von uns. Einzelne Häuser im Rheingauviertel und rund um den Ludwigkirchplatz stehen als Baudenkmal oder in einem Denkmalbereich; dann gelten für Fenster und Fassade zusätzliche Abstimmungen mit dem Bezirk.

Baustelle im Haus mit Loggia, Hof und Aufzug

Die Wilmersdorfer Höfe sind größer als in der dichten Gründerzeit, und ein Container findet oft eine Stellfläche im Hof. Ein Container mit sieben Kubikmetern kostet 350 bis 650 Euro je Stück. Steht kein Platz zur Verfügung, beantragen wir die Fläche im öffentlichen Straßenland.

Aufzüge gibt es in vielen Häusern der 1920er Jahre, meist mit kleiner Kabine. Wir schützen Kabine, Treppenhaus und Hauseingang mit Platten und Folie, bevor Material kommt. Laute Arbeiten legen wir auf den Vormittag und kündigen sie im Haus an. Sanitär, Fliesen, Maler und Stuck kommen von unseren eigenen Leuten, Elektro und Dach von festen Partnerbetrieben in unserer Bauleitung. Für Sie bleibt es bei einem Vertrag und einem Namen im Telefon.

Der Zeitplan, in Wochen gerechnet

Nach dem kostenlosen Aufmaß vergehen wenige Tage bis zum schriftlichen Angebot mit Festpreis. Läuft ein Beschluss der Gemeinschaft mit, richtet sich der Start nach dem Versammlungstermin. Für Planung, Material und Zustimmungen rechnen wir mit 3 bis 8 Wochen.

Danach hängt alles am Umfang. 70 Quadratmeter zu renovieren dauert 5 bis 10 Arbeitstage, eine Teilsanierung 3 bis 5 Wochen und der volle Umfang auf 70 bis 90 Quadratmetern 6 bis 10 Wochen. Für einen Strang über alle fünf Geschosse sind 3 bis 5 Wochen zu rechnen. Zum Schluss gehen wir gemeinsam durch die Wohnung, nehmen ab und protokollieren; die Unterlagen für Elektro und Sanitär bleiben bei Ihnen.

Wofür ein anderer Betrieb der richtige Ansprechpartner ist

Wir planen Baustellen mit Terminen und Bauabschnitten. Ein einzelner tropfender Hahn, eine defekte Steckdose oder ein verstopfter Abfluss gehören zum Notdienst, nicht zu uns. Wer nur eine Küche oder Möbel geplant haben möchte, ohne Bauleistung dahinter, ist bei einem Planungsbüro besser aufgehoben.

Wer nur die Fassade dämmen, das Dach neu eindecken oder ein Gerüst stellen lassen möchte, findet dafür eigene Anbieter. Wo Asbest oder künstliche Mineralfasern im Spiel sind, übernimmt ein zugelassener Fachbetrieb die Sanierung samt Freimessung. Statische Nachweise und Bauanträge kommen vom Statiker oder Architekten; wir holen ihn an den Tisch und halten die Termine zusammen.

Unser Einsatzgebiet rund um Wilmersdorf

Wir arbeiten im gesamten Ortsteil: im Rheingauviertel am Rüdesheimer Platz, am Volkspark und an der Blissestraße, rund um Ludwigkirchplatz, Prager Platz und Fehrbelliner Platz, entlang von Bundesallee, Hohenzollerndamm und Mecklenburgischer Straße.

Nördlich schließt Charlottenburg mit Lietzensee und Kantstraße an, östlich Schöneberg mit dem Bayerischen Viertel. Südlich fahren unsere Kolonnen nach Friedenau mit seinen Vorgärten und weiter nach Steglitz an die Schloßstraße. Über den Südwestkorso hinaus bauen wir in Zehlendorf, wo Einfamilienhäuser den Bestand prägen.

Zum Weiterlesen

Wie sich die Reihenfolge der Gewerke auf der Baustelle ergibt, steht unter Reihenfolge der Gewerke. Preise für Fliesenformate rechnet Fliesen verlegen Kosten durch. Für Vermieter ist Modernisierung für Mieter und Vermieter der passende Einstieg. Wände mit Feuchteschäden behandelt Feuchte Wände im Altbau, und Wandaufbauten erklärt Trockenbau.

So kommen Sie zum Termin

Wenn Ihr Bad in Wilmersdorf zu klein ist oder die Wohnung insgesamt an der Reihe ist, sprechen wir zuerst über den Grundriss. Unter 030 8268 9996 sind wir montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr erreichbar. Dann kommen wir zum Aufmaß, zeichnen die Varianten und legen den Festpreis fest. Alternativ genügt eine kurze Nachricht mit den Maßen Ihres Bades über das Formular unten auf der Seite.

Neue Elektro-Unterverteilung in einer sanierten Wohnung in Wilmersdorf

Häufige Fragen

Was kostet eine Teilsanierung von 85 Quadratmetern am Rüdesheimer Platz?

Für eine Teilsanierung rechnen wir mit 500 bis 900 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Ein Haus aus der Zeit vor 1918 bekommt 15 Prozent Zuschlag, Baujahre von 1919 bis 1948 acht Prozent. Mit dem Altbauzuschlag landen 85 Quadratmeter bei rund 48.900 bis 88.000 Euro brutto. Darin stecken ein neues Bad, Maler, Boden und die Elektrik in den betroffenen Räumen.

Unser Bad an der Detmolder Straße hat 3,5 Quadratmeter. Geht da mehr?

Meistens ja, und zwar über die angrenzende Küche oder die Kammer daneben. Die Steigleitung bleibt dabei an ihrem Platz, das Bad wächst in die Fläche daneben hinein. Die Küche rückt an eine Wand, die sich mit vertretbarem Gefälle anbinden lässt. Beim Aufmaß zeichnen wir zwei Varianten mit Maßen, damit Sie die Flächen vergleichen können.

Was kostet ein Durchbruch zwischen Bad und Kammer?

Eine Öffnung in einer nicht tragenden Wand liegt bei 400 bis 900 Euro je Stück, inklusive Entsorgung und Anarbeiten. Ist die Wand tragend, kommen Sturz und Statik dazu: bis 1,25 Meter Breite sind es 2.500 bis 4.500 Euro. Der Statiker berechnet 500 bis 1.200 Euro je Vorgang. Welche Wand tragend ist, klären wir vor dem Angebot.

Können wir die Küche in Wilmersdorf an eine andere Wand verlegen?

Das hängt am Weg der Abwasserleitung und am Gefälle im Fußbodenaufbau. Je Meter Grundleitung brauchen wir rund zwei Zentimeter Höhe, und die muss zwischen Rohdecke und Oberkante Belag vorhanden sein. In den Häusern der 1920er Jahre reicht der Aufbau oft für drei bis vier Meter Weg. Größere Strecken lösen wir mit einer Hebeanlage oder mit einem Podest.

Wie lange dauert eine Teilsanierung von 70 Quadratmetern?

Auf der Baustelle sind es 3 bis 5 Wochen. Davor liegen 3 bis 8 Wochen für Planung, Material und die Zustimmungen, die im Haus nötig sind. Fliesen in Sonderformaten und Türen nach Maß verlängern diesen Vorlauf. Der Bauzeitenplan mit Tagen je Gewerk liegt dem Angebot bei.

Wer trägt die Kosten der Strangsanierung im Haus an der Wiesbadener Straße?

Steigleitungen gehören zum Gemeinschaftseigentum, deshalb zahlt sie die Eigentümergemeinschaft nach Beschluss. Wir rechnen mit 800 bis 1.500 Euro je Geschoss und Strang. Die Anbindung innerhalb einer Wohnung liegt bei 2.500 bis 5.000 Euro und ist Sache des jeweiligen Eigentümers. Fünf Geschosse an einem Strang brauchen 3 bis 5 Wochen.

Was kostet es, ein Bad mit 60 mal 60 Zentimeter großen Fliesen zu belegen?

Das Verlegen kostet 60 bis 95 Euro je Quadratmeter Fläche, ohne Material. Fliesen im Standard liegen bei 25 bis 45 Euro je Quadratmeter, gehobene Ware beginnt bei 60 Euro. Für Wandflächen im Bad kommt der Untergrund dazu, im Feuchtraum mit 75 bis 115 Euro je Quadratmeter Wandfläche. Fliesenarbeiten machen unsere eigenen Leute.

An der Innenecke unserer Loggia bildet sich im Winter Kondensat. Was hilft?

Die auskragende Platte leitet Wärme nach außen, deshalb ist die Ecke dahinter kälter als der Rest der Wand. Innen hilft eine Vorsatzschale mit geeignetem Dämmstoff, gerechnet mit 38 bis 65 Euro je Quadratmeter Wandfläche. Wichtig ist der luftdichte Anschluss an Decke und Boden. Wie sich solche Stellen im Altbau beurteilen lassen, steht im Ratgeber zu feuchten Wänden.

Brauchen wir für die Verlegung des Bades einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft?

Für die Anbindung an den vorhandenen Strang und für Arbeiten innerhalb der Wohnung meist nicht. Sobald Sie den Strang selbst anfassen, die Fallleitung verziehen oder eine tragende Wand öffnen, ist die Gemeinschaft beteiligt. Das gilt auch für Fenster und Wohnungstür. Wir bereiten die Unterlagen für die Versammlung auf, damit die Verwaltung den Punkt aufnehmen kann.

Wir vermieten eine Wohnung an der Bundesallee. Was lässt sich auf die Miete umlegen?

Modernisierung nach § 559 BGB lässt sich mit acht Prozent der Kosten jährlich umlegen, Stand 2026. Die Kappung liegt bei drei Euro je Quadratmeter in sechs Jahren, bei einer Miete unter sieben Euro je Quadratmeter bei zwei Euro. Reiner Erhaltungsaufwand ist dagegen sofort oder über zwei bis fünf Jahre absetzbar. Die Trennung beider Anteile gehört in die Rechnung und in die Ankündigung.

Aufmaß in einer leerstehenden Berliner Altbauwohnung vor der Sanierung
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Beschreiben Sie kurz Ihre Wohnung und was gemacht werden soll, oder rufen Sie an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin nehmen wir Aufmaß und nennen Ihnen danach einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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