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Wohnzeile aus den Nachkriegsjahren in Steglitz vor der Sanierung
Wohnungssanierung · Steglitz

Wohnungssanierung in Berlin-Steglitz

Wir sanieren Wohnungen in Steglitz, von der Schloßstraße bis zu den Zeilen am Bierpfuhl. Eine neue Elektroinstallation kostet 90 bis 160 Euro je Quadratmeter.

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gemacht werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Den Umfang legen wir beim Aufmaß fest.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Das Aufmaß machen wir vor Ort.

Welche Gewerke kommen dran?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht wissen, klären wir beim Termin.

Welcher Ausbaustandard?

Die Spanne im Angebot hängt vor allem hieran.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 8268 9996, Mo–Fr 7–18 Uhr

In Steglitz entscheiden zwei Dinge über den Umfang

In Steglitz hängen zwei Dinge über jedem Kostenvoranschlag. Das erste ist die Elektrik: In den Zeilen der 1950er und 1960er Jahre liegen bis heute zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter, oft mit Schraubsicherungen im Zählerschrank. Das zweite ist das Bad: Es misst häufig 3,2 bis 3,9 Quadratmeter, weil es zur Bauzeit so geplant war.

Diese zwei Punkte bestimmen, ob aus einer Renovierung eine Teilsanierung wird. Alles andere ist im Nachkriegsbau meist solide: massive Decken, gerade Wände, klare Grundrisse ohne verschenkte Fläche. Die Fenster sind vielerorts in den 1990er Jahren getauscht worden.

Daneben steht die zweite Welt: die Gründerzeit rund um Schloßstraße und Südende, mit hohen Räumen, Stuck und Holzbalkendecken. Für sie gelten andere Wege und ein anderer Preis. Welchen Typ Sie haben, sehen wir am Baujahr und an der Decke.

Ausgangslagen aus Zeile, Wohnstadt und Schloßstraße

Die Dreizimmerwohnung in der Zeile am Bierpfuhl

Baujahr um 1958, 68 Quadratmeter, drittes Obergeschoss, Balkon nach Süden. Bad innenliegend mit 3,6 Quadratmetern, Wanne quer, WC daneben. Elektrik zweiadrig, Zählerschrank im Flur, drei Stromkreise für die ganze Wohnung. Der Estrich liegt auf Schlacke, der Bodenbelag stammt aus den 1980er Jahren. Typischer Auftrag: Bad neu, Elektrik komplett, Böden und Oberflächen.

Die Wohnung in der Wohnstadt in Lankwitz

72 Quadratmeter in einer Zeile der frühen 1960er Jahre, Küche mit Durchreiche, Loggia zum Grün. Hier sind die Steigleitungen aus verzinktem Stahl am Ende ihrer üblichen Lebensdauer. Häufig saniert die Gemeinschaft den Strang, und mehrere Wohnungen gehen nacheinander an die neue Leitung. Wir planen dann strangweise über die Geschosse.

Die Altbauwohnung an der Schloßstraße

Vorderhaus um 1900, 105 Quadratmeter, Raumhöhe 3,30 Meter, Stuck und Dielen. Das Bad steckt in der ehemaligen Kammer, die Küche liegt zum Hof. Solche Wohnungen liegen zwischen Kaufhäusern und Büros, mitten im Einkaufsgebiet. Für die Baustelle heißt das: enge Straße, kein Hof, Container mit Genehmigung.

Wie der Steglitzer Bestand entstanden ist

Steglitz war im 19. Jahrhundert ein wohlhabendes Dorf am Rand der Stadt und wuchs mit der Bahnlinie schnell. Rund um die Schloßstraße, den Fichtenberg und den Bahnhof Südende entstand vor 1914 gründerzeitlicher Wohnungsbau, teils dicht, teils in villenartiger Randlage. Südende blieb dabei kleinteiliger und grüner als der Kern.

Die zweite prägende Schicht kam nach 1945. Kriegslücken wurden geschlossen, und auf freien Flächen entstanden Zeilen mit drei bis fünf Geschossen, viel Abstand und Grün dazwischen. Die Wohnstadt in Lankwitz und die Zeilen am Bierpfuhl gehören zu dieser Welle. Gebaut wurde zügig und sparsam: kleine Bäder, knappe Küchen, einfache Elektroinstallation, dafür massive Decken und gute Belichtung.

Diese Häuser sind heute zwischen sechzig und achtzig Jahre alt. Ihre Technik hat einen vollen Zyklus hinter sich, ihre Grundrisse dagegen funktionieren immer noch. Genau deshalb geht es in Steglitz selten um Abriss und fast immer um Erneuerung.

Bautechnik in Zeilenbau und Altbau

Massive Decken und was sie tragen

Im Nachkriegsbau liegen massive Decken, meist als Stahlbeton- oder Ziegelhohlkörperdecke. Sie tragen Estrich und großformatige Fliesen ohne besondere Prüfung. Im Altbau an der Schloßstraße dagegen liegt eine Holzbalkendecke, und dort entscheidet der Blick auf Balkenabstand und Auflager über den Bodenaufbau. Beides halten wir beim Aufmaß fest.

Steigleitungen und Anschluss

Die Stränge aus verzinktem Stahl sind der wunde Punkt der Bauzeit und erreichen nach fünf bis sechs Jahrzehnten das Ende ihrer Lebensdauer. Wird der Strang erneuert, betrifft das alle Wohnungen übereinander und damit die Gemeinschaft. In Vorkriegshäusern kommt die Frage nach alten Bleileitungen im Trinkwasser dazu, die bei der Erneuerung mit verschwinden. Wir sehen uns Leitungsmaterial und Absperrungen beim Termin an.

Elektro, Zählerplatz und Stromkreise

Zweiadrig ausgeführte Leitungen ohne Schutzleiter sind im Zeilenbau die Regel, oft zusammen mit Diazed-Sicherungen und wenigen Kreisen. Neu heißt: Zählerplatz nach heutigen Anschlussbedingungen, Fehlerstromschutz, eigene Kreise für Küche, Bad und Arbeitsplätze. Die Hintergründe dazu stehen im Ratgeber Elektro im Altbau erneuern.

Aufbauhöhe über der Massivdecke

Über der Massivdecke liegen Schüttung, Estrich und Belag, zusammen oft acht bis zwölf Zentimeter. Eine bodengleiche Dusche verlangt Platz für den Ablauf, im Aufbau oder an der Wand. Das Maß nehmen wir vor der Planung auf. Welche Aufbauten es gibt und was sie kosten, zeigt Bodenaufbau und Estrich.

Abluft im fensterlosen Bad

In vielen Zeilen liegt das Bad ohne Fenster in der Mitte der Wohnung, belüftet über einen Schacht. Ist der Schacht gemeinsam genutzt, planen wir Ventilator und Rückschlagklappe passend dazu. Die Nachströmung läuft über die Tür. Ist kein Schacht vorhanden, führt der Weg über die Außenwand.

Fenster in der Zeile

In vielen Steglitzer Zeilen sind die Fenster bereits ausgetauscht, häufig in den 1990er Jahren. Steht ein Tausch an, kostet ein Kunststofffenster mit dreifacher Verglasung im Standardmaß 700 bis 1.400 Euro. Nach Stand 2026 gibt es dafür über das BAFA 15 Prozent als BEG-Einzelmaßnahme, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 Prozent. Beantragt wird vor der Vergabe. Die Bedingungen ändern sich, deshalb rechnen wir den Punkt vor dem Auftrag durch.

Elektro ohne Schutzleiter: was an ihre Stelle tritt

Die Installation der Bauzeit hatte eine andere Aufgabe als heute. Sie versorgte Licht, Radio und wenige Geräte, verteilt auf zwei oder drei Kreise. Eine heutige Küche mit Backofen, Kochfeld und Geschirrspüler braucht dagegen eigene Kreise mit eigener Absicherung.

Neu verlegt wird deshalb durchgehend, von der Verteilung bis zur letzten Dose. Der Fehlerstromschutz kommt dabei ebenso hinzu wie genügend Steckdosen je Raum und ein Zählerplatz nach den aktuellen technischen Anschlussbedingungen. Für alles neu rechnen wir 90 bis 160 Euro je Quadratmeter Wohnfläche; der Zählerplatz hebt das auf 115 bis 195 Euro.

Wo Wände nicht geschlitzt werden sollen, führen wir Leitungen in Vorsatzschalen oder in einer abgehängten Zone. Das senkt den Ansatz um 18 Prozent und hält den Staub in Grenzen. Preise und Varianten sortiert der Rechner für Elektrokosten, die Leistung selbst beschreibt Elektroinstallation.

Das Bad mit weniger als vier Quadratmetern

Auf 3,2 bis 3,9 Quadratmetern zählt jeder Zentimeter, und genau dort entscheidet die Planung über das Ergebnis. Der erste Schritt ist meist der Tausch der Wanne gegen eine bodengleiche Dusche, weil dadurch Standfläche vor dem Waschtisch entsteht. Wer die Wanne behalten möchte, bekommt sie mit einer schmaleren Ausführung und einer Duschabtrennung darüber untergebracht.

Der zweite Schritt ist die Vorwand. Rund 20 Zentimeter Tiefe nehmen Spülkasten, Armaturen und Zuleitungen auf und erzeugen eine durchgehende Fläche statt einer Zickzacklinie. Oben entsteht eine Ablage über die ganze Breite. Für Trockenbau im Feuchtraum liegen wir bei 75 bis 115 Euro auf den Quadratmeter Wandfläche.

Der dritte Schritt betrifft die Grenzen des Raums. Manchmal gibt der Flur zwanzig Zentimeter ab, manchmal wird die Tür anders angeschlagen oder als Schiebetür ausgeführt. Ist die Wand nicht tragend, kostet eine Öffnung oder Versetzung 400 bis 900 Euro. Fliesenarbeiten führen unsere eigenen Leute aus, Formate bis 30 mal 60 Zentimeter für 45 bis 75 Euro je Quadratmeter ohne Material.

Womit Steglitzer Eigentümer zu uns kommen

An erster Stelle steht die Teilsanierung im Zeilenbau: Bad neu, Elektrik komplett, Böden und Oberflächen, häufig nach einem Kauf. Daneben steht die Wohnungsrenovierung, die eine Wohnung in 5 bis 10 Arbeitstagen vermietungsfertig macht.

Dritter Fall sind Arbeiten im Auftrag der Gemeinschaft, vor allem Strangerneuerungen über mehrere Geschosse. Vierter Fall ist die Altbausanierung an der Schloßstraße und in Südende, bei der Stuck, Dielen und Kastenfenster ins Spiel kommen.

Was eine Sanierung in Steglitz kostet

Was in der Tabelle steht, ist brutto gerechnet und schließt den Einbau ein; Stand ist September 2026. Für Baujahre von 1949 bis 1968 rechnen wir ohne Zu- oder Abschlag, für Gründerzeit bis 1918 mit 15 Prozent Zuschlag.

Leistung Wofür sie in Steglitz gebraucht wird Preis Bezugsgröße
Teilsanierung Neues Bad, Oberflächen und Teilelektro 500–900 €/m² Wohnfläche
Elektro komplett neu Zweiadrige Installation in der Zeile 90–160 €/m² Wohnfläche
Elektro neu samt Zählerplatz Wohnung mit Schraubsicherungen 115–195 €/m² Wohnfläche
Fliesen bis 30 × 60 cm verlegen Bad mit 3,6 m² 45–75 €/m² Fläche, ohne Material
Trockenestrich Neuer Bodenaufbau ohne Trockenzeit 40–70 €/m² Bodenfläche

Das Material schlägt zusätzlich mit 25 bis 45 Euro je Quadratmeter zu Buche, gehobene Serien ab 60 Euro. Selbstnutzer holen sich 20 Prozent des Lohnanteils über § 35a EStG zurück, höchstens 1.200 Euro jährlich; ausgewiesen wird dieser Anteil auf der Rechnung. Eine erste Einschätzung erlaubt der Sanierungsrechner.

Zustimmungen: Gemeinschaft, Statik und Schutzstatus

Viele Steglitzer Zeilen sind in Eigentumswohnungen aufgeteilt, andere gehören einer Genossenschaft oder einem Bestandshalter. In beiden Fällen gilt: Was Gemeinschaftseigentum betrifft, braucht eine Zustimmung. Fenster, Wohnungstür, Steigleitungen, Balkone und tragende Wände fallen darunter, der Zählerschrank im Treppenhaus ebenfalls.

Tragende Wände laufen im Zeilenbau häufig quer zur Fassade und nehmen die Deckenlasten auf. Jede Öffnung darin braucht den Nachweis eines Statikers, der 500 bis 1.200 Euro je Vorgang berechnet. Er stellt ihn aus, wir binden ihn ein und führen nach seiner Vorgabe aus. Einzelne Gebäude an der Schloßstraße und Siedlungen der Zwischenkriegszeit stehen unter Denkmalschutz; dann sind Fenster und Fassade vorab mit dem Bezirk abzustimmen.

Die Baustelle im Steglitzer Haus

Zeilenbauten haben einen Vorteil, den man erst auf der Baustelle schätzt: Vor dem Haus ist Platz. Container und Fahrzeuge finden meist eine Stellfläche in der Nähe; sieben Kubikmeter Volumen kosten 350 bis 650 Euro je Stück. In fünfgeschossigen Zeilen fehlt meist der Aufzug, also geht das Material über die Treppe, die wir vorher auskleiden.

Unser Sitz liegt in der Haynauer Straße 58 in Berlin-Lankwitz, wenige Minuten von der Wohnstadt und vom Bierpfuhl entfernt. Für Sie bedeutet das kurze Wege: Die Kolonne kommt am Stück und bleibt am Stück, und die Anfahrt steckt im Festpreis. Bei uns legen eigene Leute die Fliesen, setzen Putz und Stuck, streichen und bauen die Sanitärinstallation ein. Dach und Elektro kommen von festen Partnerbetrieben, die unser Bauleiter führt. Ein Vertrag, ein Bauzeitenplan, ein Ansprechpartner.

Abbruch und Schlitzarbeiten setzen wir auf die frühen Stunden und hängen den Zeitraum vorher ins Treppenhaus. Staubschutzwände trennen den Bauabschnitt vom Rest der Wohnung, damit auch bewohnte Nachbarwohnungen ihre Ruhe behalten.

Vom Termin bis zum letzten Bautag

Zuerst kommen wir zum kostenlosen Termin, messen Raum für Raum auf und sehen uns Zählerschrank, Bad und Leitungen an. Kurz danach bekommen Sie es schriftlich: einen Festpreis, aufgeteilt nach Gewerken, plus den Terminplan für die Kolonnen. Vor dem ersten Bautag stehen dann 3 bis 8 Wochen für Planung, Lieferzeiten und Zustimmungen.

Die Baustelle selbst dauert bei 70 Quadratmetern Renovierung 5 bis 10 Arbeitstage. Wird das Bad erneuert, sind es 3 bis 5 Wochen. Werden alle Gewerke angefasst, rechnen wir bei 70 bis 90 Quadratmetern mit 6 bis 10 Wochen und beim Rückbau auf den Rohbau mit 10 bis 16 Wochen. Über fünf Geschosse ist ein Strang in 3 bis 5 Wochen gewechselt. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Rundgang, bei dem jede Restleistung ins Protokoll kommt; Prüfberichte und Pläne der Installationen gehen an Sie.

Für welche Arbeiten Sie einen anderen Betrieb brauchen

Wir kommen mit einer Kolonne und einem Bauabschnitt, nicht mit dem Servicewagen. Einzelne Reparaturen und Notfälle, also tropfender Hahn, defekte Steckdose oder verstopfter Abfluss, gehören deshalb zum Notdienst. Reine Einrichtungsplanung ohne anschließende Bauleistung bieten Küchenstudios und Innenarchitekten an.

Steht allein die Gebäudehülle an, also Fassade, Dacheindeckung oder Gerüst, gehört der Auftrag zu einem darauf eingerichteten Anbieter. Für Asbest und Mineralfaserdämmstoffe ist ein Betrieb mit Zulassung zuständig, der auch die Freimessung übernimmt. Für Standsicherheitsnachweise und Bauanträge ist ein Statiker oder Architekt zuständig; wir binden ihn ein und takten ihn in den Bauablauf ein.

Einsatzgebiet Steglitz und Umgebung

Gebaut wird im ganzen Ortsteil: an der Schloßstraße und am Rathaus, rund um Birkbuschstraße und Steglitzer Damm, am Fichtenberg, in Südende und an der Albrechtstraße. Dazu kommen die Zeilen am Bierpfuhl und die Wohnstadt in Lankwitz.

Nördlich schließt Friedenau mit seinen Vorgärten an, nordwestlich Wilmersdorf rund um Bundesallee und Blissestraße. Westlich arbeiten wir in Zehlendorf mit Einfamilienhäusern und Siedlungen, östlich in Tempelhof. Über die Stadtgrenze hinaus fahren unsere Kolonnen nach Teltow, wo der Neubau der 1990er Jahre seinen ersten Zyklus hinter sich hat.

Weiterführende Seiten

Wie sich Baujahre auf Technik und Preis auswirken, zeigt Berliner Baualtersklassen. Preise für Leitungen und Zählerplatz rechnet Elektrokosten durch. Für das Bad im Zeilenbau helfen Fliesenarbeiten und Fliesen verlegen Kosten. Wer die Gewerke in der richtigen Folge plant, findet sie unter Reihenfolge der Gewerke.

Termin vereinbaren

Wenn bei Ihnen der Zählerschrank aus der Bauzeit hängt oder das Bad zu klein geschnitten ist, sehen wir es uns an und rechnen es durch. Ein Anruf genügt: 030 8268 9996, Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr. Beim Termin messen wir auf, danach bekommen Sie den Festpreis schriftlich. Schriftlich reicht ein Hinweis auf Baujahr, Wohnfläche und Zählerschrank über das Formular unten auf der Seite.

Spachtel- und Malerarbeiten in einer Wohnung in Steglitz

Häufige Fragen

Unsere Wohnung von 1958 hat zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter. Was folgt daraus?

Ohne Schutzleiter fehlt die dritte Ader, an der moderne Geräte und Fehlerstromschutzschalter hängen. Deshalb wird in diesen Wohnungen komplett neu verlegt, Kreis für Kreis, bis zum Zählerplatz. Das ist der größte Einzelposten im Zeilenbau und der Grund, warum wir ihn zuerst aufnehmen. Ausgeführt wird er von einem Elektrobetrieb, der fest in unserem Bauzeitenplan steht.

Was kostet die neue Elektroinstallation in 65 Quadratmetern?

Komplett neu liegt bei 90 bis 160 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, also 5.850 bis 10.400 Euro für 65 Quadratmeter. Mit neuem Zählerschrank sind es 115 bis 195 Euro, also 7.475 bis 12.675 Euro. Läuft die Installation in Trockenbau oder auf Putz, ziehen wir 18 Prozent ab. Die genaue Zahl steht nach dem Aufmaß im Angebot.

Unser Bad in der Zeile hat 3,6 Quadratmeter. Passt eine bodengleiche Dusche hinein?

In den meisten Fällen ja, wenn die Wanne weicht und der Ablauf im Aufbau oder an der Wand Platz findet. Die Höhe zwischen Rohdecke und Türblatt entscheidet darüber, und die messen wir beim Termin. Eine Vorwand von rund 20 Zentimetern verbirgt Spülkasten und Rohre hinter einer geraden Fläche. Auf 3,6 Quadratmetern bringt das spürbar Bewegungsfläche.

Was kostet eine Teilsanierung von 70 Quadratmetern am Bierpfuhl?

Für Baujahre von 1949 bis 1968 rechnen wir ohne Zuschlag, also 500 bis 900 Euro auf den Quadratmeter Wohnfläche. Bei 70 Quadratmetern sind das 35.000 bis 63.000 Euro brutto, eingebaut. Enthalten sind das neue Bad, die Oberflächen in allen Räumen und die Elektrik dort, wo gearbeitet wird. Im Vermietungsstandard liegt der Betrag 15 Prozent darunter.

Wie lange ist das Bad während der Arbeiten außer Betrieb?

Bei einer Teilsanierung von 70 Quadratmetern liegt die Gesamtbauzeit bei 3 bis 5 Wochen. Das Bad selbst ist davon rund zwei bis drei Wochen nicht nutzbar, vom Abbruch bis zur Silikonfuge. Wer während der Bauzeit in der Wohnung bleibt, bekommt ein WC in einem anderen Raum angeschlossen, wenn der Grundriss das hergibt. Diesen Punkt klären wir vor dem Start.

Müssen bei uns im Haus auch die Steigleitungen erneuert werden?

Die verzinkten Stahlrohre aus der Bauzeit erreichen nach fünfzig bis sechzig Jahren ihr übliches Ende. Werden sie mit erneuert, sind 800 bis 1.500 Euro je Geschoss und Strang anzusetzen. Die Leitung gehört der Gemeinschaft, die Anbindung in der Wohnung dem Eigentümer, mit 2.500 bis 5.000 Euro. Beim Termin sehen wir nach, wo die Grenze in Ihrem Haus verläuft.

Welches Fliesenformat passt in ein kleines Bad?

Beide Wege funktionieren, sie unterscheiden sich im Preis und in der Wirkung. Formate bis 30 mal 60 Zentimeter verlegen wir für 45 bis 75 Euro je Quadratmeter Fläche, ohne Material. Große Formate ab 60 mal 60 Zentimeter liegen bei 60 bis 95 Euro und bringen wenige Fugen in den Raum. Material kommt mit 25 bis 45 Euro je Quadratmeter dazu, gehobene Ware ab 60 Euro.

Was ist an einer Altbauwohnung an der Schloßstraße anders als in der Zeile?

Die Gründerzeitwohnung hat höhere Räume, Holzbalkendecken und längere Leitungswege, deshalb rechnen wir dort 15 Prozent Zuschlag. Im Zeilenbau von 1949 bis 1968 gibt es keinen Zuschlag, dafür kleinere Bäder und massive Decken. Auch die Reihenfolge der Gewerke unterscheidet sich. Welcher Typ bei Ihnen vorliegt, sagt uns das Baujahr und der Blick auf die Decke.

Was kostet der Bodenaufbau, wenn der alte Estrich heraus muss?

Zementestrich liegt bei 35 bis 60 Euro je Quadratmeter Bodenfläche, Fließestrich bei 30 bis 50 Euro. Trockenestrich kostet 40 bis 70 Euro und spart Trockenzeit, weil er direkt belegt werden kann. Welche Variante passt, hängt an Aufbauhöhe, Gewicht und Termin. Die Entscheidung treffen wir zusammen mit Ihnen vor dem Angebot.

Woran erkennen wir, ob eine Renovierung reicht?

Reicht die Technik und stimmt der Grundriss, kommen Sie mit einer Renovierung für 250 bis 450 Euro je Quadratmeter aus, also Maler, Boden, Türen und Kleinreparaturen. Sobald Bad oder Küche neu entstehen, sind Sie bei 500 bis 900 Euro je Quadratmeter. Bei zweiadriger Elektrik gehört die Installation in jedem Fall dazu. Wir schreiben beide Varianten ins Angebot, wenn die Entscheidung offen ist.

Aufmaß in einer leerstehenden Berliner Altbauwohnung vor der Sanierung
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Beschreiben Sie kurz Ihre Wohnung und was gemacht werden soll, oder rufen Sie an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin nehmen wir Aufmaß und nennen Ihnen danach einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

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