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Leerstehende Wohnung in Reinickendorf mit abgezogenen Wänden vor der Sanierung
Wohnungssanierung · Reinickendorf

Wohnungssanierung in Berlin-Reinickendorf

In Reinickendorf sanieren wir Siedlungswohnungen, Einfamilienhäuser und Wohnungen im Märkischen Viertel. Der Termin vor Ort mit Aufmaß ist kostenlos.

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gemacht werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Den Umfang legen wir beim Aufmaß fest.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Das Aufmaß machen wir vor Ort.

Welche Gewerke kommen dran?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht wissen, klären wir beim Termin.

Welcher Ausbaustandard?

Die Spanne im Angebot hängt vor allem hieran.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 8268 9996, Mo–Fr 7–18 Uhr

Sanieren in Reinickendorf: außen geschützt, innen offen

Reinickendorf hat mehr denkmalgeschützten Wohnungsbau als die meisten Bezirke, und das prägt jedes Vorhaben. Die Weiße Stadt an der Aroser Allee gehört zum Welterbe der Berliner Siedlungen der Moderne. Die Gartenstadt Freie Scholle in Tegel steht als Genossenschaftssiedlung unter Schutz. In beiden Fällen gilt derselbe Satz: Die Hülle bleibt, wie sie ist, und innen ist fast alles planbar.

Daneben liegen zwei ganz andere Welten. In Frohnau und Hermsdorf stehen Landhäuser und Einfamilienhäuser mit Garten, in denen Dachausbau und Grundriss die Themen sind. Im Märkischen Viertel stehen Großsiedlungswohnungen aus den sechziger und siebziger Jahren mit Fernwärme und innenliegenden Bädern. Wir bauen in allen vier Beständen, jeweils mit dem passenden Vorgehen.

Drei Ausgangslagen zwischen Weißer Stadt und Frohnau

Die erste ist eine Wohnung in der Weißen Stadt, Baujahr 1930, 62 Quadratmeter mit Loggia. Der Grundriss ist knapp und klar, das Bad klein, die Elektroinstallation stammt aus mehreren Jahrzehnten. Außen bestimmt der Denkmalschutz jedes Detail, innen lässt sich die Wohnung vollständig erneuern. In Auftrag geht meist eine Komplettsanierung, die tragende Bauteile unberührt lässt.

Die zweite ist ein Landhaus in Frohnau nahe dem Zeltinger Platz, Baujahr 1912, 160 Quadratmeter auf zwei Geschossen plus Dach. Holzbalkendecken, Keller mit Bruchstein, Fenster teils erneuert, Dach dicht. Hier geht es um den Ausbau des Dachgeschosses, um neue Leitungen und um Böden, die aufgearbeitet werden.

Die dritte ist eine Wohnung im Märkischen Viertel, Baujahr 1969, 74 Quadratmeter im zwölften Geschoss. Fernwärme, Fertigteilbau, Bad ohne Fenster, tragende Querwände. Solche Wohnungen bekommen Bad, Küche, Elektro, Böden und Maler in einem Zug, während der Grundriss bleibt.

Wie Reinickendorf zu Siedlung, Villa und Großsiedlung kam

Frohnau entstand ab 1910 als Gartenstadt auf dem Reißbrett, mit Ludolfinger Platz, Kasino und großen Grundstücken. Hermsdorf, Waidmannslust und Lübars wuchsen als Landhaus- und Siedlungsgebiete am Rand der Stadt. Diese Häuser sind heute über hundert Jahre alt und haben meist mehrere Umbauten hinter sich.

Zwischen 1929 und 1931 baute Berlin die Weiße Stadt als Großsiedlung der Moderne, entworfen von Otto Rudolf Salvisberg, Bruno Ahrends und Wilhelm Büning. Wenige Jahre zuvor hatte die Genossenschaft Freie Scholle in Tegel begonnen, auch nach Plänen von Bruno Taut. Beide Siedlungen stehen für knappe Grundrisse, viel Licht und ein durchgehaltenes Farbkonzept.

Das Märkische Viertel kam zwischen 1963 und 1974 dazu, mit rund 17.000 Wohnungen am Wilhelmsruher Damm. Gebaut wurde mit vorgefertigten Bauteilen, zentraler Wärmeversorgung und Grundrissen aus der Serie. In Tegel und Borsigwalde ergänzen Zeilenbauten der fünfziger Jahre das Bild.

Bautechnik im Reinickendorfer Bestand

Lehmeinschub in Frohnau, Fertigteil im Viertel

In den Landhäusern von Frohnau und Hermsdorf liegen Holzbalkendecken, oft mit Lehmeinschub. Sie tragen Verkehrslast, und ein schwerer Aufbau braucht einen Blick auf Querschnitt und Auflager. In der Weißen Stadt und in den Zeilen der fünfziger Jahre sind die Decken massiv ausgeführt. Im Märkischen Viertel spannen Fertigteildecken zwischen tragenden Querwänden, was jeden Durchbruch zur Aufgabe für einen Statiker macht.

Steigleitungen und Anbindung

Im Siedlungsbau versorgt ein Strang die Bäder und Küchen eines Wohnungsstapels. Im Haus in Frohnau liegt die Anbindung dagegen frei im Keller und lässt sich ohne Nachbarn planen. Das ist der praktische Unterschied zwischen Wohnung und Haus. Im Geschosswohnungsbau kostet der Steigstrang 800 bis 1.500 Euro je Geschoss, die Anbindung einer Wohnung 2.500 bis 5.000 Euro.

Zählerplatz im Keller und im Treppenhaus

Im Einfamilienhaus sitzt der Zählerplatz meist im Keller oder im Flur und stammt häufig aus den sechziger Jahren. In der Siedlung steht er im Treppenhaus. Eine Erneuerung über alle Räume kostet 90 bis 160 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Der Austausch des Zählerschranks hebt die Spanne auf 115 bis 195 Euro. Beschränkt sich die Arbeit auf einzelne Räume, gelten 35 bis 70 Euro je Quadratmeter.

Vier Quadratmeter Siedlungsbad

Siedlungsbäder sind klein, häufig unter vier Quadratmetern, und die vorhandene Höhe entscheidet über die Dusche. Auf massiven Decken bleibt nach dem Abbruch meist Platz für Abdichtung und flachen Ablauf. Auf Holzbalkendecken im Haus arbeiten wir mit Wandablauf und Vorwand. Ein Trockenestrich für 40 bis 70 Euro je Quadratmeter schafft dabei den nötigen Höhenausgleich.

Schacht im Punkthaus, Fenster in der Siedlung

Bäder im Märkischen Viertel entlüften über Schächte, die mehrere Etagen verbinden, und brauchen deshalb ein Gerät mit Rückschlagklappe. In der Weißen Stadt und in den Siedlungshäusern hat das Bad fast immer ein Fenster. Dann geht es um Feuchteschutz hinter der Vorwand und um einen kleinen Lüfter für die Duschzeit. Im ausgebauten Dach planen wir die Lüftung zusammen mit der Dämmebene.

Fenster und die geschützte Ansicht

In der geschützten Siedlung folgt jedes neue Fenster dem Original: Teilung, Profilbreite, Farbton, Anschlag. Holzfenster kosten 1.100 bis 2.200 Euro je Fenster, Holz-Aluminium 1.400 bis 2.600 Euro. Im Einfamilienhaus außerhalb des Schutzes ist die Auswahl frei, Kunststofffenster liegen bei 700 bis 1.400 Euro je Fenster. Wo Kastenfenster stehen, kostet die Aufarbeitung 900 bis 1.800 Euro je Stück.

Was in Reinickendorf am häufigsten beauftragt wird

Im Geschosswohnungsbau steht die Komplettsanierung der einzelnen Wohnung oben, häufig nach einem Kauf oder vor einer Neuvermietung. In der geschützten Siedlung kommt die Erneuerung von Leitungen und Elektro dazu, weil außen ohnehin nichts verändert wird. Im Märkischen Viertel geht es um Bad, Küche, Böden und Oberflächen im vorhandenen Grundriss.

Im Einfamilienhaus sind es andere Aufträge: Dachgeschossausbau, ein neuer Grundriss im Erdgeschoss, aufgearbeitete Böden, neue Fenster. Häufig läuft das in Etappen, während die Familie im Haus bleibt. Alle Gewerke kommen dabei aus einem Vertrag; Sanitär, Fliesen, Maler und Stuck übernehmen unsere eigenen Leute.

Dachgeschoss und Anbau im Haus in Frohnau

Der Dachausbau ist in Frohnau, Hermsdorf und Konradshöhe der klassische Weg, Fläche zu gewinnen. Unter einem dichten Dach rechnen wir mit 1.400 bis 2.100 Euro je Quadratmeter Fläche unter dem Dach. Kommen Dämmung und Dachfenster neu dazu, sind es 1.800 bis 2.600 Euro. Mit neuer Eindeckung und Gaube liegt die Spanne bei 2.300 bis 3.400 Euro je Quadratmeter.

Zur Planung gehören die Erschließung über eine Treppe, die lichte Höhe und der Nachweis der Decke. Trockenbau bestimmt dabei den Innenausbau: Ständerwände liegen bei 45 bis 75 Euro je Quadratmeter Wandfläche, mit Dämmung und doppelter Beplankung bei 62 bis 95 Euro. Dachdeckerarbeiten laufen über feste Partnerbetriebe, mit denen wir seit Jahren zusammen bauen, koordiniert im selben Bauzeitenplan.

Preise für Reinickendorfer Objekte

Vorhaben Typisches Objekt in Reinickendorf Preis Bezugsgröße
Renovierung Wohnung Märkisches Viertel vor Neuvermietung 250–450 €/m² Wohnfläche
Komplettsanierung Siedlungswohnung Weiße Stadt 900–1.500 €/m² Wohnfläche
Kernsanierung Landhaus Frohnau mit neuem Grundriss 1.400–2.200 €/m² Wohnfläche
Dachausbau unter dichtem Dach Hermsdorf, Fläche unter dem Dach 1.400–2.100 €/m² Ausbaufläche
Parkett schleifen und versiegeln Haus in Waidmannslust 25–45 €/m² Bodenfläche

Baujahre von 1919 bis 1948 bekommen 8 Prozent Zuschlag, 1949 bis 1968 bleiben ohne Aufschlag, 1969 bis 1990 liegen 5 Prozent darunter. Der Ausbaustandard verschiebt die Summe um 15 Prozent nach unten oder 30 Prozent nach oben. Die Preise verstehen sich eingebaut und brutto, mit Stand September 2026. Über 300 Quadratmeter hinaus rechnen wir einzeln statt pauschal.

Außen geschützt, innen gestaltbar: wer worüber entscheidet

Der Denkmalschutz regelt in der Weißen Stadt und in der Freien Scholle die äußere Erscheinung: Fassade, Fenster, Türen, Dach, teils auch Treppenhaus und Farbgebung. Der Innenraum ist davon in aller Regel nicht erfasst. Wer Leitungen, Elektro, Bad, Böden und Oberflächen erneuern will, hat dort viel Spielraum. Die Abstimmung mit der Denkmalbehörde übernehmen wir vor dem Angebot.

Über das Gemeinschaftseigentum entscheiden Eigentümergemeinschaft oder Genossenschaft, also über Fenster, Wohnungstür, Steigleitungen und tragende Wände. Für Öffnungen in tragenden Bauteilen kommt ein Statiker dazu, der 500 bis 1.200 Euro je Vorgang berechnet. Gilt für Ihr Haus daneben eine soziale Erhaltungsverordnung, klären wir das beim Bezirksamt. Was dann zu beantragen ist, beschreibt Erhaltungsverordnung und Milieuschutz.

Die Baustelle im Haus und im Garten

In den Siedlungshäusern liegt der Zugang direkt an der Straße, und vor dem Haus ist meist Platz für einen Container. Für sieben Kubikmeter Container setzen wir 350 bis 650 Euro an. Im Einfamilienhaus stellen wir ihn auf die Zufahrt und schützen Wege und Rasen mit Platten und Vlies.

In den Punkthäusern des Märkischen Viertels läuft der Transport über den Lastenaufzug, abgesprochen mit der Verwaltung. Treppenhaus, Kabine und Wohnungstür bekommen Schutz, Staubschutztüren trennen die Baustelle vom Flur. Die Arbeit läuft an Werktagen in den regulären Zeiten, angekündigt bei den Nachbarn. Am Ende jedes Tages sind die gemeinsamen Wege frei.

Zeitrahmen für Wohnung und Haus

Bis alles geplant, bestellt und genehmigt ist, vergehen 3 bis 8 Wochen. Wer 70 Quadratmeter nur auffrischt, ist nach 5 bis 10 Arbeitstagen durch; mit neuem Bad werden 3 bis 5 Wochen daraus. Wer 70 bis 90 Quadratmeter komplett saniert, plant 6 bis 10 Wochen ein. Bei einer Kernsanierung mit 90 Quadratmetern sind es 10 bis 16 Wochen. Ein Dachgeschossausbau von 60 Quadratmetern braucht 10 bis 16 Wochen.

Unser Sitz ist die Haynauer Straße 58 in Berlin-Lankwitz; von dort fährt die Kolonne am Stück nach Frohnau oder ins Märkische Viertel. Die Anfahrt ist Teil des Festpreises. Am Ende steht der gemeinsame Rundgang, dazu das Protokoll und die Mappe mit den Nachweisen für Elektro und Sanitär.

Zuschuss und Steuer beim eigenen Haus

Die BEG-Einzelmaßnahme über das BAFA trägt bei Fenstern, Außentüren und der Dämmung von Dach, Außenwand oder Geschossdecke 15 Prozent, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 Prozent. Der Antrag gehört vor die Auftragsvergabe oder in einen Vertrag mit aufschiebender Bedingung. Für die Sanierung zum Effizienzhaus gibt es den Kredit mit Tilgungszuschuss nach KfW 261.

Wer sein Haus selbst bewohnt und es älter als zehn Jahre ist, kann stattdessen Paragraf 35c EStG nutzen: 20 Prozent der Kosten über drei Jahre, höchstens 40.000 Euro je Objekt. Beide Wege nebeneinander gehen nicht. Für Handwerkerleistungen bleibt Paragraf 35a EStG mit 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Das gilt mit Stand 2026; was davon bei Ihnen greift, sehen wir vor der Beauftragung durch.

Wofür Sie einen anderen Betrieb brauchen

  • Die einzelne Reparatur und den Notdienst: eine Steckdose ohne Strom, ein verstopfter Abfluss, ein tropfender Hahn. Bei uns beginnt die Arbeit mit einem Bauabschnitt im Kalender.
  • Möbel- und Küchenplanung ohne Bauleistung.
  • Dacharbeiten oder eine Fassade samt Gerüst, wenn im Haus selbst nichts geplant ist.
  • Der Ausbau von Asbest oder alter Mineralwolle mit anschließender Freimessung als alleiniger Auftrag.
  • Statische Berechnungen und Bauanträge. Sie stammen vom Statiker oder Architekten; wir ziehen ihn hinzu und koordinieren seine Termine.

Einsatzgebiet: Reinickendorf von Tegel bis Lübars

Gebaut wird in Reinickendorf-Ost und in der Weißen Stadt, in Tegel und Borsigwalde, in der Freien Scholle, im Märkischen Viertel, in Wittenau, Waidmannslust, Hermsdorf, Frohnau, Lübars, Heiligensee und Konradshöhe.

Südwestlich schließt Spandau an, mit Hakenfelde und der Siemensstadt. Südöstlich beginnen Wedding und Gesundbrunnen mit dem Afrikanischen Viertel und der Müllerstraße. Östlich grenzt Pankow mit Niederschönhausen an, dazu der Altbau südlich der Wollankstraße.

Wo Sie tiefer einsteigen können

Für das Dach über dem Haus in Frohnau ist der Dachgeschossausbau die passende Seite, die Zahlen dazu stehen unter Dachausbau: Kosten. Der Innenausbau beschreibt, wie aus Rohfläche fertige Räume werden.

Was Trockenbau im Einzelnen kostet, rechnet Trockenbau: Preise vor. Für aufgearbeitete Böden lohnt der Blick auf Parkett verlegen, und wer die Gesamtsumme abschätzen will, kann die Kosten überschlagen.

Weiße Stadt, Frohnau, Märkisches Viertel: der nächste Schritt

Der Weg in die geschützte Siedlung, ins Landhaus mit Garten und ins Punkthaus beginnt gleich: mit einem Aufmaßtermin in Ihren Räumen. Danach kennen Sie Festpreis, Bauzeit und die Stellen, an denen jemand zustimmen muss. Für ein Gespräch wählen Sie 030 8268 9996; wir sind Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr da. Außerhalb der Telefonzeiten nimmt das Formular unten auf der Seite Ihre Anfrage entgegen.

Dachgeschossausbau in Reinickendorf: gedämmter Dachstuhl mit Dachfenstern

Häufige Fragen

Wir haben eine Wohnung in der Weißen Stadt. Was dürfen wir innen ändern?

Innen ist fast alles planbar: Leitungen, Elektro, Bad, Küche, Böden, Wände und Oberflächen. Der Schutz gilt vor allem der äußeren Erscheinung, dazu je nach Haus dem Treppenhaus und der Wohnungstür. Eingriffe in tragende Bauteile bleiben eine Frage für Statiker und Gemeinschaft. Was an Ihrem Haus geschützt ist, erfragen wir bei der Denkmalbehörde, bevor der Preis steht.

Was kostet die Sanierung eines Siedlungshauses in Hermsdorf mit 120 Quadratmetern?

Bei einer Komplettsanierung gelten 900 bis 1.500 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Für Baujahre von 1919 bis 1948 kommen 8 Prozent Zuschlag dazu. Bei 120 Quadratmetern landen Sie damit zwischen 116.640 und 194.400 Euro, brutto und eingebaut. Der Ausbaustandard verschiebt die Summe um 15 Prozent nach unten oder 30 Prozent nach oben.

Was kostet der Dachausbau von 50 Quadratmetern in Frohnau?

Unter einem dichten Dach rechnen wir mit 1.400 bis 2.100 Euro je Quadratmeter Fläche unter dem Dach, also 70.000 bis 105.000 Euro. Mit neuer Dämmung und Dachfenstern sind es 1.800 bis 2.600 Euro je Quadratmeter. Kommen neue Eindeckung und eine Gaube dazu, liegt die Spanne bei 2.300 bis 3.400 Euro. Für 60 Quadratmeter Ausbaufläche planen wir 10 bis 16 Wochen.

Unsere Wohnung im Märkischen Viertel hat ein Bad ohne Fenster. Was ist möglich?

Die Abluft läuft über einen Schacht, an dem mehrere Wohnungen hängen. Wir setzen ein Gerät mit passender Luftmenge und Rückschlagklappe ein und planen die Nachströmung mit. Der Bodenaufbau reicht meist für eine bodengleiche Dusche mit flacher Rinne. Für Baujahre von 1969 bis 1990 rechnen wir mit 5 Prozent Abschlag auf die Quadratmeterwerte.

Die Freie Scholle ist eine Genossenschaft. Wer entscheidet über die Sanierung?

Bei Genossenschaftswohnungen entscheidet die Genossenschaft über alles, was am Gebäude hängt: Fenster, Türen, Leitungen, tragende Bauteile. Innerhalb der Wohnung gibt es je nach Nutzungsvertrag Spielraum, der vorab schriftlich bestätigt wird. Wir stellen unser Angebot so auf, dass es als Grundlage für diese Abstimmung taugt. Denselben Weg gehen wir bei Eigentümergemeinschaften.

Dürfen wir die Fenster in einer denkmalgeschützten Siedlung tauschen?

Ja, wenn Teilung, Profil und Farbton dem Bestand folgen und die Denkmalbehörde zustimmt. Holzfenster mit Dreifachverglasung kosten 1.100 bis 2.200 Euro je Fenster, Holz-Aluminium 1.400 bis 2.600 Euro. Ein vorhandenes Kastenfenster kommt mit 900 bis 1.800 Euro wieder in Form. Die Abstimmung übernehmen wir, bevor der Preis feststeht.

Was kostet es, das Parkett in einem Haus in Waidmannslust aufzuarbeiten?

Für Parkett bedeutet Abschleifen und Versiegeln 25 bis 45 Euro je Quadratmeter Bodenfläche. Alte Dielen mit Ausbesserung einzelner Bretter liegen bei 35 bis 60 Euro. Neues Parkett zu verlegen kostet 35 bis 70 Euro je Quadratmeter, ohne Material. Welcher Weg trägt, sehen wir an einer Probestelle beim Termin.

Können wir im Einfamilienhaus wohnen bleiben und in Etappen sanieren?

Das ist im Haus gut machbar, weil sich Geschosse trennen lassen. Wir arbeiten dann in Abschnitten, mit Staubschutzwand und getrennten Wegen für Material. Küche und ein Bad bleiben so lange nutzbar, bis der jeweilige Abschnitt an der Reihe ist. Den Zuschnitt der Abschnitte legen wir im Bauzeitenplan fest.

Was kostet eine neue Ständerwand im ausgebauten Dachgeschoss?

Eine einfach beplankte Ständerwand kostet 45 bis 75 Euro je Quadratmeter Wandfläche. Doppelt beplankt und mit Dämmung sind es 62 bis 95 Euro. Eine abgehängte Decke liegt bei 55 bis 90 Euro je Quadratmeter Deckenfläche. Für Oberfläche Q3 kommen 12 Prozent dazu, für Q4 25 Prozent.

Was lässt sich bei einem Haus in Frohnau steuerlich ansetzen?

Im selbst genutzten Wohneigentum greift bei energetischen Einzelmaßnahmen Paragraf 35c EStG mit 20 Prozent der Kosten über drei Jahre, höchstens 40.000 Euro je Objekt. Das Haus muss älter als zehn Jahre sein, und der Weg gilt nicht parallel zur BEG-Förderung. Für Handwerkerleistungen bleibt Paragraf 35a EStG mit 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Das ist der Stand 2026, die Rechnung machen wir vor dem Auftrag.

Aufmaß in einer leerstehenden Berliner Altbauwohnung vor der Sanierung
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Beschreiben Sie kurz Ihre Wohnung und was gemacht werden soll, oder rufen Sie an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin nehmen wir Aufmaß und nennen Ihnen danach einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

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