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Elektroinstallation Berlin: neue Unterverteilung mit beschrifteten Sicherungsautomaten in einer Wohnung
Meisterbetrieb für Wohnungssanierung

Elektroinstallation in Berlin

Wir erneuern die Elektroinstallation in Berliner Wohnungen, vom einzelnen Raum bis zur ganzen Etage. Komplett neu liegt der Quadratmeter Wohnfläche bei 90 bis 160 Euro.

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gemacht werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Den Umfang legen wir beim Aufmaß fest.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Das Aufmaß machen wir vor Ort.

Welche Gewerke kommen dran?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht wissen, klären wir beim Termin.

Welcher Ausbaustandard?

Die Spanne im Angebot hängt vor allem hieran.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 8268 9996, Mo–Fr 7–18 Uhr

Wann die Elektroinstallation an die Reihe kommt

Meist merkt man es nicht an einem einzelnen Tag. Die Steckdose im Flur hat keinen Schutzkontakt, im Verteiler stecken Schraubsicherungen mit Porzellankopf, und hinter jedem Sofa hängt eine Mehrfachleiste. Waschmaschine und Geschirrspüler teilen sich einen Stromkreis mit der Küche, und der fliegt raus, wenn beide zugleich laufen. Beim Termin vor Ort öffnen wir eine Dose und den Verteiler und halten fest, wie weit die Anlage von der heutigen Nutzung entfernt ist. Steht ohnehin eine Sanierung an, ist die Frage damit meist schon beantwortet.

Der günstigste Zeitpunkt ist immer der, an dem der Putz herunterkommt. Dann liegen Leitungswege frei, und die Kosten für Schlitzen und Verschließen verteilen sich auf mehrere Gewerke. Wer nur Oberflächen erneuert, kann trotzdem einzelne Räume mitnehmen.

Wer die Elektroarbeiten ausführt

Die Elektroinstallation läuft bei uns über feste Partnerbetriebe, mit denen wir seit Jahren zusammen bauen. Sie fahren auf dieselben Baustellen wie unsere eigenen Kolonnen und stehen mit festen Tagen im selben Bauzeitenplan. Koordiniert wird alles von unserem Bauleiter.

Für Sie ändert das nichts am Ablauf: ein Vertrag, ein Angebot mit Festpreis, ein Ansprechpartner und eine Abnahme am Ende. Die Schnittstelle zwischen Elektro, Trockenbau, Putz und Maler ist genau die Stelle, an der auf Baustellen sonst Zeit verloren geht. Bei uns liegt sie in einer Hand, und die Reihenfolge steht vor dem ersten Arbeitstag fest.

Was bei einer Erneuerung gemacht wird

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Wir öffnen Verteiler und eine Steckdose, prüfen Adernzahl, Querschnitt und Isolierung und halten den Zählerplatz fest. Daraus entsteht eine raumweise Planung mit Zahl und Lage der Auslässe.

Dann folgt die Rohinstallation. Schlitze mit Absaugung, Dosen setzen, Leerrohre und Leitungen ziehen, alles in den Installationszonen nach DIN 18015-3. Jeder Raum bekommt die Auslässe, die in Teil 2 derselben Norm beschrieben sind, gestaffelt nach Ausstattungswert. Küche, Bad und Hauswirtschaftsraum bekommen eigene Stromkreise, der Herd einen Anschluss mit fünf Adern.

Zum Schluss kommt die Endmontage: Schalter, Steckdosen, Leuchtenanschlüsse, Verteiler mit Leitungsschutzschaltern und Fehlerstromschutzschaltern. Steckdosenkreise werden nach DIN VDE 0100-410 mit 30 Milliampere abgesichert, im Bad kommt der Potentialausgleich dazu. Rauchwarnmelder sind in Berliner Wohnungen vorgeschrieben und werden bei der Gelegenheit gesetzt. Am Ende steht die Messung mit Protokoll und Stromlaufplan.

Zählerschrank und Anmeldung beim Netzbetreiber

Der Zählerplatz ist der Punkt, an dem die Wohnung auf das Netz trifft. Alte Plätze mit Zähler im Flur oder hinter einer Holzklappe entsprechen den Technischen Anschlussbedingungen oft nicht mehr. Dann kommt ein neuer Schrank mit Zählerfeld, abschließbarem Verteilerfeld und Platz für moderne Messeinrichtungen.

Die Anmeldung übernimmt der ausführende Betrieb, der im Installateurverzeichnis von Stromnetz Berlin eingetragen ist. Er stimmt den Platz ab, reicht die Unterlagen ein und veranlasst das Setzen des Zählers. Im Mehrfamilienhaus gehört der Vorzähler-Bereich zum Gemeinschaftseigentum, deshalb kommt die Wohnungseigentümergemeinschaft bei Eingriffen dort mit ins Boot.

Leitungen im Altbau führen, ohne Stuck zu verlieren

In der Gründerzeitwohnung ist die Wand kein leeres Blatt. Stuck an Decke und Wand, Reste alter Bleileitungen, eine halbsteinige Trennwand und Putz von 3 Zentimetern bestimmen den Weg. Wir führen die Leitungen deshalb dort, wo nichts Erhaltenswertes sitzt: im Fußbodenaufbau, hinter einer Vorsatzschale, in abgehängten Deckenrändern oder in der Sockelleiste mit Kanal.

Wo geschlitzt wird, gelten Regeln. Waagerechte Schlitze in tragenden Wänden sind in Länge und Tiefe begrenzt, senkrechte bleiben in den Installationszonen. Gearbeitet wird mit Absaugung, danach werden die Schlitze gefüllt und die Fläche für den Putz vorbereitet. Wie der Stuck dabei erhalten bleibt, steht unter Stuck restaurieren und ergänzen.

Aufputz und Trockenbau als eigener Weg

Es gibt Wohnungen, in denen Leitungen sichtbar oder in einer Vorsatzschale geführt werden. In denkmalgeschützten Räumen, in Gewerbeflächen und überall dort, wo eine Wand nicht geöffnet werden soll, ist das die passende Lösung. Sie spart die Arbeit am Putz und macht die Anlage später leicht erweiterbar.

Preislich schlägt sich das nieder: In Trockenbau oder Aufputz geführt liegen die Werte rund 18 Prozent unter der Installation unter Putz. Wie die Schalen dafür aufgebaut werden, zeigt die Seite zum Trockenbau in Berliner Wohnungen.

Die Berliner Objekttypen

Im Gründerzeitbau bis 1918 stammt die Anlage oft aus mehreren Jahrzehnten übereinander. Zweiadrige Reste, nachträglich gezogene Kabel in Kanälen und ein Zählerplatz im Treppenhaus sind der Normalfall. Hier lohnt der komplette Neuaufbau, weil ohnehin fast jede Wand berührt wird.

Im Zeilenbau der Jahre 1949 bis 1968 ist die Installation meist zweiadrig ohne Schutzleiter, mit wenigen Stromkreisen und knappem Verteiler. Im Plattenbau ab 1969 laufen die Leitungen in vorgefertigten Kanälen der Betonelemente. Diese Kanäle lassen sich häufig neu belegen, was Schlitzarbeit spart. Wohnungen ab 1991 haben Schutzleiter und einen brauchbaren Verteiler; dort geht es um zusätzliche Kreise, Netzwerktechnik und einen neuen Zählerschrank. Eine Übersicht dazu steht unter Baujahr und Technik im Berliner Bestand.

Was die Elektroinstallation kostet

Die Werte sind Erfahrungswerte aus Berliner Wohnungen, brutto und eingebaut, Stand September 2026. Bezugsgröße ist in allen drei Zeilen die Wohnfläche der Wohnung, nicht die Wandfläche.

Umfang Erfahrungswert Bezugsgröße
Einzelne Räume neu 35–70 €/m² Wohnfläche
Komplett neu 90–160 €/m² Wohnfläche
Komplett neu mit Zählerschrank 115–195 €/m² Wohnfläche
In Trockenbau oder Aufputz geführt −18 % auf die Werte oben

Zwei Beispiele dazu. Eine Altbauwohnung mit 70 Quadratmetern, komplett neu mit Zählerschrank, liegt bei rund 8.050 bis 13.650 Euro. Dieselbe Wohnung mit Leitungen hinter Vorsatzschalen landet nach dem Abschlag bei rund 6.600 bis 11.200 Euro. In einer Komplettsanierung macht die Elektroinstallation erfahrungsgemäß 13 Prozent der Bausumme aus. Wer die Zahlen selbst durchspielen will, findet sie unter Elektroinstallation Kosten berechnen.

Ablauf und Tage auf der Baustelle

Der Vor-Ort-Termin mit Aufmaß ist kostenlos und läuft Raum für Raum. Danach kommt das schriftliche Angebot mit Festpreis, aufgeschlüsselt nach Rohinstallation, Endmontage und Zählerplatz. Im Bauzeitenplan stehen die Elektrotage dann an zwei Stellen.

Der erste Einsatz bringt Schlitze, Dosen und Leitungen. Er kommt nach Abbruch und vor Putz, Estrich und Trockenbau. Der zweite Einsatz folgt nach dem letzten Anstrich mit Schaltern, Steckdosen, Verteiler und Messung. Für 70 Quadratmeter sind das zusammen sechs bis zehn Arbeitstage. Am Ende steht die gemeinsame Abnahme mit Protokoll, und die Unterlagen zur Anlage gehen an Sie.

Die Stellen, an denen es teuer wird

Am stärksten schlägt der Zählerplatz durch. Ein neuer Schrank verlangt Abstimmung mit dem Netzbetreiber und bringt oft Arbeit im Treppenhaus mit sich. Gleich danach kommt die Zahl der Auslässe, die wir raumweise vor dem Angebot festlegen.

Der dritte Posten sind die Leitungswege. Eine Wohnung mit erhaltenswertem Stuck und massiven Innenwänden verlangt mehr Planung als eine mit Leichtbauwänden. Der vierte ist die Reihenfolge: Wer die Rohinstallation vor Putz und Estrich legt, spart doppelte Wege. Genau dafür ist der gemeinsame Bauzeitenplan da.

Wofür Sie einen anderen Betrieb brauchen

Wir bauen in Abschnitten mit festen Tagen je Gewerk. Eine defekte Steckdose, ein ausgefallener Automat oder ein Kurzschluss am Abend ist Arbeit für einen Notdienst im Stundeneinsatz. Dafür sind Betriebe eingerichtet, die genau dieses Geschäft fahren.

Auch reine Möbel- und Küchenplanung ohne Bauleistung gehört anderen Anbietern. Eine Photovoltaikanlage oder ein Hausanschluss als eigenständiger Auftrag ohne Innenausbau wird ebenso gesondert vergeben. Statische Nachweise stellt ein Statiker aus, den wir einbinden und koordinieren.

Wo wir Elektroarbeiten einplanen

In den Altbauten von Friedrichshain und Wedding treffen wir die meisten zweiadrigen Anlagen an, oft zusammen mit einem Zählerplatz im Treppenhaus. Im Zeilenbau von Steglitz geht es eher um zu wenige Stromkreise und einen Verteiler ohne Platz für Fehlerstromschutzschalter. In den Plattenbauten von Lichtenberg und Hellersdorf lassen sich die werkseitigen Kanäle in den Betonelementen häufig neu belegen, was Schlitzarbeit spart.

Zu Leitungen, Kosten und Altbau

Schicken Sie uns ein Bild vom Verteiler

Ein Foto vom geöffneten Sicherungskasten und eines von einer Steckdose sagt uns schon viel. Zusammen mit Baujahr und Quadratmetern können wir die Spanne am Telefon eingrenzen. Am Telefon sind wir Mo–Fr 7–18 Uhr unter 030 8268 9996. Über das Formular unten auf der Seite lassen sich die Bilder direkt anhängen, dann schlagen wir einen Termin zum Aufmaß vor.

Frisch geschlitzte Wände mit verlegten Leerrohren in einer Berliner Wohnung im Rohbau

Häufige Fragen

Was kostet eine neue Elektroinstallation je Quadratmeter?

Komplett neu rechnen wir mit 90 bis 160 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, brutto und eingebaut, Stand September 2026. Kommt ein neuer Zählerschrank dazu, liegt die Spanne bei 115 bis 195 Euro. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung landet damit bei rund 8.050 bis 13.650 Euro. Einzelne Räume beginnen bei 35 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Was kostet es, nur Küche und Bad neu zu verkabeln?

Für einzelne Räume rechnen wir mit 35 bis 70 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Die Bezugsgröße bleibt die ganze Wohnung, weil Leitungswege, Verteilung und Absicherung immer die gesamte Anlage betreffen. In Küche und Bad stecken die meisten eigenen Stromkreise, deshalb liegt dieser Fall meist im oberen Bereich.

Wie erkenne ich eine zweiadrige Altinstallation ohne Schutzleiter?

Ein deutliches Zeichen sind Steckdosen ohne Schutzkontakt und Leitungen in Stoffummantelung oder Bleimantel. Im Verteiler stecken dann oft noch Schraubsicherungen mit Porzellankopf. Wir öffnen beim Termin eine Steckdose und den Verteiler und halten fest, was verbaut ist. Das Ergebnis steht im Angebot.

Ist ein FI-Schutzschalter in einer Bestandswohnung Pflicht?

Bei jeder neuen oder wesentlich geänderten Anlage ja. Nach DIN VDE 0100-410 bekommen Steckdosenstromkreise und Endstromkreise für Beleuchtung einen Fehlerstromschutzschalter mit 30 Milliampere. Wird eine alte Installation weitergenutzt und nur ergänzt, gilt die Anforderung für den geänderten Teil. Was für Ihre Wohnung zutrifft, legen wir vor dem Angebot fest.

Was steht in der DIN 18015 zur Ausstattung?

Teil 2 der Norm nennt für jeden Raum eine Mindestzahl an Steckdosen, Lichtauslässen und Anschlüssen für Kommunikationstechnik. Gestaffelt wird nach den Ausstattungswerten 1, 2 und 3. Ein Wohnzimmer landet je nach Wert bei rund acht bis zwölf Steckdosenstellen. Wir planen raumweise und stimmen die Zahl mit Ihnen ab.

Brauche ich einen neuen Zählerschrank?

Das entscheidet der Bestand. Alte Zählerplätze im Flur oder in der Wohnung erfüllen die heutigen Technischen Anschlussbedingungen oft nicht mehr. Dann kommt ein Schrank mit Zählerfeld, Verteilerfeld und Raum für Messtechnik. Der Aufschlag steckt in der Spanne von 115 bis 195 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Wer meldet die Arbeiten bei Stromnetz Berlin an?

Das übernimmt der ausführende Elektrobetrieb, der dafür im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist. Er reicht die Anmeldung ein, stimmt den Zählerplatz ab und veranlasst das Setzen des Zählers. Sie bekommen die Unterlagen zur Anlage bei der Abnahme, zusammen mit dem Stromlaufplan.

Wie wird im Altbau mit Stuck geschlitzt?

Rund um Stuck wird nicht geschlitzt, sondern herumgeführt. Die Leitungen laufen dann im Fußbodenaufbau, hinter einer Vorsatzschale oder in der Sockelleiste mit Kanal. In der Wand halten wir uns an die Installationszonen nach DIN 18015-3, damit später niemand ins Kabel bohrt. Geschlitzt wird mit Absaugung.

Wie lange dauert die Elektroinstallation einer Wohnung?

Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung rechnen wir mit sechs bis zehn Arbeitstagen, verteilt auf zwei Einsätze. Der erste Einsatz bringt Schlitze, Dosen und Leitungen, danach kommen Putz, Trockenbau und Maler. Der zweite Einsatz setzt Schalter, Steckdosen und Verteiler und schließt die Anlage an.

Kann ich während der Elektroarbeiten in der Wohnung bleiben?

Raumweise ist das möglich, mit vorher abgestimmter Reihenfolge. Ein Stromkreis für Küche und Kühlschrank bleibt dabei in Betrieb, meist über eine Baustromverteilung. Bequemer wird es in einer leeren Wohnung, weil dann alle Räume gleichzeitig offen sind. Bei einer Kernsanierung ist die Wohnung ohnehin frei.

Aufmaß in einer leerstehenden Berliner Altbauwohnung vor der Sanierung
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Beschreiben Sie kurz Ihre Wohnung und was gemacht werden soll, oder rufen Sie an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin nehmen wir Aufmaß und nennen Ihnen danach einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

030 8268 9996

Mo–Fr 7–18 Uhr

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.