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Berliner Gründerzeitfassade mit Stuck und Kastenfenstern in Charlottenburg
Wohnungssanierung · Charlottenburg

Wohnungssanierung in Berlin-Charlottenburg

Wir sanieren Altbauwohnungen in Charlottenburg, vom Klausener Platz bis zur Mierendorffinsel. Der Vor-Ort-Termin mit Aufmaß Raum für Raum kostet Sie nichts.

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gemacht werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Den Umfang legen wir beim Aufmaß fest.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Das Aufmaß machen wir vor Ort.

Welche Gewerke kommen dran?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht wissen, klären wir beim Termin.

Welcher Ausbaustandard?

Die Spanne im Angebot hängt vor allem hieran.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für das Aufmaß vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 8268 9996, Mo–Fr 7–18 Uhr

Sanieren in Charlottenburg heißt: Stuck bleibt, Technik kommt neu

Zwischen Klausener Platz, Gierkeplatz und Mierendorffinsel stehen Wohnungen, die nach heutigen Maßstäben sehr groß sind. Vier bis sechs Zimmer, 110 bis 180 Quadratmeter, Raumhöhen von 3,40 bis 4,20 Meter. Dazu Doppelflügeltüren zwischen Salon und Berliner Zimmer, Kehlstuck an den Decken und Dielen auf Lagerhölzern.

Die Technik dahinter stammt aus einer Zeit, in der zwei Steckdosen je Raum genügten. Im Flur sitzt oft noch ein Zählerschrank mit Schraubsicherungen. Leitungen laufen teils aufputz, teils in Schlitzen einer Nachrüstung aus den 1960er Jahren. Das Bad steckt in der ehemaligen Speisekammer neben der Küche, weil dort der Fallstrang vorbeikommt.

Der Auftrag lautet hier deshalb fast immer gleich: Leitungen, Bad und Böden neu, Stuck und Türblätter erhalten. Das ist Arbeit in einer festen Reihenfolge, nicht das Ausräumen einer Wohnung.

Drei Ausgangslagen aus dem Charlottenburger Bestand

Sechs Zimmer am Klausener Platz, Baujahr um 1905

Vorderhaus, zweites Obergeschoss, 165 Quadratmeter, Raumhöhe 4,20 Meter. Zimmerflucht zur Straße, Berliner Zimmer über Eck, dahinter der Seitenflügel mit Küche und Mädchenkammer. Der Stuck ist unter mehreren Farbschichten noch vollständig, an zwei Decken fehlen kurze Abschnitte. Die Dielen knarren, weil die Nagelung gelockert ist. Bad und Gäste-WC sind nachträglich eingebaut und liegen nebeneinander am Strang.

Die Dreizimmerwohnung auf der Mierendorffinsel

Ein Haus der späten 1920er Jahre an der Sömmeringstraße oder rund um den Mierendorffplatz, 78 Quadratmeter, Raumhöhe 2,90 Meter. Hier ist der Stuck sparsam, dafür sind die Grundrisse klarer geschnitten. Das Bad misst rund vier Quadratmeter und hat ein Fenster zum Hof. Häufig geht es um neue Oberflächen, eine gerade Wandflucht und Leitungen, die den heutigen Anschlusswerten gewachsen sind.

Die Etage an der Schloßstraße mit geschützten Kastenfenstern

Repräsentatives Vorderhaus, 130 Quadratmeter, Fassade und Treppenhaus unter Denkmalschutz. Die Kastenfenster sind original, die Beschläge gangbar, die Dichtung fehlt. Innen stehen Parkett, Stuck und ein Bad aus den 1980er Jahren. Der Rahmen für die Planung ist damit gesetzt: außen bleibt alles, wie es ist, innen entsteht eine neue Wohnung.

Warum in Charlottenburg so große Wohnungen stehen

Charlottenburg war bis zur Eingemeindung nach Groß-Berlin eine eigene und wohlhabende Stadt. Zwischen 1890 und 1914 wuchs sie rasend schnell, und gebaut wurde für ein zahlungskräftiges Bürgertum. Die Blockränder folgen dem Hobrechtplan mit Vorderhaus, Seitenflügel und Quergebäude. Zur Straße hin entstanden die großen Etagen mit Zimmerflucht, im Flügel die Wirtschaftsräume.

Rund um den Klausener Platz und in der Danckelmannstraße liegt die kleinteiligere Variante desselben Prinzips, näher am Schloss und ursprünglich für Handwerk und Angestellte gebaut. Die Mierendorffinsel kam später dazu, als die Industrie an der Spree Wohnungen für ihre Leute brauchte. Nach dem Krieg wurden Baulücken geschlossen, oft in den 1950er Jahren und mit deutlich niedrigeren Räumen. Diese Mischung erklärt, warum zwei Häuser in derselben Straße völlig verschiedene Sanierungen verlangen.

Bautechnik im Charlottenburger Altbau

Die Holzbalkendecke und ihre Grenzen

Über der Wohnung liegt eine Holzbalkendecke mit Einschub und Schüttung. Sie trägt Verkehrslasten, aber nicht beliebig viel zusätzliches Gewicht. Ein schwerer Zementestrich über die ganze Fläche ist deshalb eine Frage der Prüfung. Wir öffnen eine Stelle, messen Balkenabstand und Querschnitt und entscheiden danach zwischen Zementestrich, Fließestrich und Trockenestrich.

Wenn das Bad vom Strang wegwandert

Die Fallstränge liegen in der alten Achse aus Küche und Bad, oft im Schacht an der Flügelwand. Wer das Bad verschieben will, verlängert damit die Grundleitung und braucht Gefälle. Bei drei Metern Weg sind das rund fünf Zentimeter Höhe, die im Fußbodenaufbau untergebracht werden müssen. Deshalb legen wir die neue Sanitärachse fest, bevor irgendjemand über Fliesen redet.

Ohne Schutzleiter, mit langen Wegen

Zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter kommen im Charlottenburger Bestand regelmäßig vor. Neu heißt hier: eigener Zählerplatz, Verteilung mit Fehlerstromschutz, getrennte Kreise für Küche, Bad und Arbeitszimmer. Bei 4,20 Meter Raumhöhe sind die Leitungswege lang, was sich in den Metern bemerkbar macht. Wie eine Erneuerung im Bestand abläuft, steht ausführlich unter Elektro im Altbau erneuern.

Zwischen Balkenoberkante und Türschwelle

Der Fußbodenaufbau im Altbau ist knapp, sobald Abdichtung, Estrich und Fliese zusammenkommen. Eine bodengleiche Dusche braucht Platz für den Ablauf im Aufbau oder eine Lösung mit flacher Rinne an der Wand. Beim Aufmaß halten wir die vorhandene Höhe zwischen Balkenoberkante und Türschwelle fest. Danach steht fest, welche Ablaufart passt.

Meist ein Hoffenster, selten ein Schacht

Innenliegende Bäder gibt es im Charlottenburger Altbau seltener, weil die nachträglichen Bäder meist ein Hoffenster erwischt haben. Wo ein Bad ohne Fenster entstanden ist, arbeiten wir mit einem Ventilator und einem eigenen Schacht oder einer Leitung über die Außenwand. Der Weg dorthin gehört in die Planung, nicht in die Ausführung.

Der Luftraum zwischen zwei Ebenen

Das Kastenfenster ist zwei Ebenen dick und funktioniert über den Luftraum dazwischen. Ist die Substanz gesund, ist die Aufarbeitung mit neuen Dichtungen und gangbaren Beschlägen der technisch saubere Weg. Wo keine Auflage besteht, kommen Holz- oder Holz-Aluminium-Fenster in Frage. Die Formate und Preise dazu stehen unter Fenster und Türen.

Stuck erhalten, während die Leitung neu kommt

Das ist die eigentliche Charlottenburger Aufgabe. Eine neue Elektroinstallation braucht Wege durch die ganze Wohnung, und die kürzesten Wege liefen früher über die Decke. Genau dort sitzt aber der Kehlstuck. Wir führen die Zuleitungen deshalb im Fußbodenaufbau, zwischen den Lagerhölzern der Dielen, und steigen an den Wänden zu Schaltern und Steckdosen hoch.

Deckenauslässe bleiben, wo sie sind, oder wandern in eine schmale abgehängte Zone am Rand, die den Stuck frei stehen lässt. Wo Profile bei Abbrucharbeiten Schaden nehmen, formen unsere eigenen Leute eine gesunde Stelle ab und ziehen den fehlenden Abschnitt nach. Ein ergänztes Profil kostet 40 bis 120 Euro je laufendem Meter, eine Rosette 150 bis 600 Euro je Stück.

Vor dem ersten Schlag wird der Stuck kartiert: Was bleibt unberührt, was wird nur gereinigt, was ergänzt. Diese Liste gehört ins Angebot, damit der Preis nicht später zur Diskussion steht. Der Ratgeber Stuck restaurieren beschreibt die Verfahren im Einzelnen.

Was in Charlottenburg am häufigsten auf dem Bauzeitenplan steht

Am häufigsten beauftragt wird die Altbausanierung einer gekauften Etage vor dem Einzug: Elektro neu, Sanitär neu, Bad und Küche neu, Böden aufgearbeitet, Wände in Q3. Danach folgen Einzelaufträge an Stuck und Malerflächen in Wohnungen, die technisch in Ordnung sind.

Die dritte Gruppe sind Eigentümergemeinschaften, die einen Strang über alle Geschosse erneuern lassen. Vierter Fall ist die Kernsanierung einer Wohnung, deren Grundriss nicht mehr zu einer heutigen Nutzung passt, etwa mit der Verlagerung der Küche in das Berliner Zimmer.

Was die Arbeit in Charlottenburger Wohnungen kostet

Alle Werte gelten brutto und eingebaut, erhoben im September 2026. Sie sind Erfahrungswerte für den örtlichen Bestand und ersetzen kein Angebot. Auf Gründerzeit bis 1918 rechnen wir 15 Prozent Zuschlag, weil Höhe, Wege und Detailarbeit mehr Zeit kosten.

Vorhaben Typisches Charlottenburger Objekt Preis Bezugsgröße
Alle Gewerke, Grundriss bleibt Etage 130 m² am Klausener Platz 900–1.500 €/m² Wohnfläche, vor Altbauzuschlag
Elektro komplett neu mit Zählerschrank Vorderhauswohnung mit 4,20 m Höhe 115–195 €/m² Wohnfläche
Stuckprofil ergänzen Salon mit fehlenden Abschnitten 40–120 €/lfm laufender Meter Profil
Kastenfenster aufarbeiten Geschützte Fassade an der Schloßstraße 900–1.800 € je Fenster
Alte Dielen aufarbeiten Zimmerflucht auf der Mierendorffinsel 35–60 €/m² Bodenfläche

Wer die Wohnung selbst bewohnt, kann nach § 35a EStG 20 Prozent des Lohnanteils absetzen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Wir weisen den Lohnanteil auf der Rechnung getrennt aus. Eine erste eigene Schätzung erlaubt der Sanierungsrechner.

Denkmalschutz, Eigentümergemeinschaft und Statik

An der Schloßstraße, am Gierkeplatz und in Teilen des Klausener Platzes stehen ganze Häuserzeilen unter Denkmalschutz. Betroffen sind Fassade, Fenster, Haustür und häufig das Treppenhaus. Innen bleibt der Spielraum groß, solange geschützte Ausstattung erhalten bleibt. Die Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks läuft vor der Planung, nicht danach.

Gehört die Wohnung zu einer Eigentümergemeinschaft, braucht alles einen Beschluss, was Gemeinschaftseigentum berührt: Fenster, Wohnungstür, Steigleitungen und tragende Wände. Für einen Durchbruch in einer tragenden Wand kommt die Aussage eines Statikers dazu, die mit 500 bis 1.200 Euro je Vorgang zu Buche schlägt. Wie sich eine tragende Wand erkennen lässt, erklärt Tragende Wand erkennen.

Die Baustelle im Charlottenburger Vorderhaus

Viele Häuser haben einen Aufzug, der aber selten für Bauverkehr gedacht ist. Wir kleiden Kabine, Treppenhaus und Geländer aus, bevor das erste Material kommt. Wo kein Aufzug vorhanden ist, geht der Transport über die Schulter, und der Bauschutt in Säcken nach unten. Der Container steht meist mit Genehmigung auf der Straße, weil die Höfe in Charlottenburg schmal sind und Zufahrten häufig durch eine Tordurchfahrt führen.

Gearbeitet wird werktags in üblichen Zeiten, laute Arbeiten bündeln wir in den Vormittag. Die Nachbarn bekommen vorher einen Aushang mit Zeitraum und Ansprechpartner im Haus. Sanitär, Fliesen, Maler und Stuck machen unsere eigenen Leute; Elektro und Dach kommen von festen Partnerbetrieben, mit denen wir seit Jahren zusammen bauen. In der WRS Gruppe kommen über 150 Jahre Meisterhandwerk zusammen, und für Sie bleibt es ein Vertrag mit einem Ansprechpartner.

Vom Aufmaß bis zur Abnahme

Zuerst kommen wir vorbei und messen Raum für Raum auf, ohne Rechnung für diesen Termin. Wenige Tage später liegt das schriftliche Angebot vor, mit Festpreis und Aufteilung nach Gewerken. Dazu gehört ein Bauzeitenplan mit Tagen je Gewerk.

Der Vorlauf für Planung, Material und Zustimmungen beträgt 3 bis 8 Wochen. Eine Renovierung von 70 Quadratmetern dauert dann 5 bis 10 Arbeitstage. Für eine Teilsanierung sind es 3 bis 5 Wochen, für alle Gewerke bei 70 bis 90 Quadratmetern 6 bis 10 Wochen. Eine Kernsanierung mit 90 Quadratmetern liegt bei 10 bis 16 Wochen. Am Ende steht die gemeinsame Abnahme mit Protokoll, dazu die Unterlagen für Elektro und Sanitär.

Wofür Sie einen anderen Betrieb brauchen

Einzelne Reparaturen und Notdienste sind nicht unser Feld: tropfender Hahn, defekte Steckdose, verstopfter Abfluss. Wir arbeiten in Bauabschnitten mit festem Termin, nicht im Stundeneinsatz. Auch die reine Möbel- und Küchenplanung ohne Bauleistung gehört zu einem anderen Fach.

Fassade, Dachneueindeckung und Gerüst als eigenständiger Auftrag ohne Innenausbau laufen über spezialisierte Betriebe. Dasselbe gilt für die Schadstoffsanierung mit Freimessung, etwa bei Asbest oder künstlichen Mineralfasern. Statische Berechnungen und Bauanträge stellt ein Statiker oder Architekt aus; wir binden ihn ein und koordinieren die Termine.

Wo wir in Charlottenburg und drum herum bauen

Gebaut wird im ganzen Ortsteil: am Klausener Platz und in der Danckelmannstraße, auf der Mierendorffinsel, an der Kantstraße, rund um den Gierkeplatz und am Lietzensee. Dazu kommen die Wohnlagen an der Sophie-Charlotten-Straße, am Amtsgerichtsplatz und in Charlottenburg-Nord.

Nach Süden schließt Wilmersdorf mit Ludwigkirchplatz und Bundesallee an, dahinter Schöneberg mit dem Bayerischen Viertel. Nach Osten arbeiten wir in Mitte, von der Rosenthaler Vorstadt bis zum Hansaviertel. Nach Westen fahren unsere Kolonnen über die Heerstraße nach Spandau, in die Altstadt und nach Siemensstadt.

Wo Sie tiefer einsteigen können

Wer Baujahre und ihre Folgen sortieren will, findet sie unter Berliner Baualtersklassen. Die Preise für Leitungen, Verteilung und Zählerplatz stehen unter Elektrokosten. Für die Oberflächen im Altbau lohnt der Blick in Dielenboden sanieren und in Stuck und Putz. Was ein Durchbruch kostet, rechnet Wanddurchbruch Kosten vor.

Der Termin in Ihrer Wohnung

Steht bei Ihnen eine Etage am Klausener Platz, an der Kantstraße oder auf der Mierendorffinsel an? Rufen Sie an unter 030 8268 9996, Mo bis Fr von 7 bis 18 Uhr. Wir kommen vorbei, messen auf und schreiben den Festpreis. Wenn es schneller gehen soll, schicken Sie Fläche, Baujahr und Etage über das Formular unten auf der Seite.

Trockenbau in einer Wohnung in Charlottenburg: Ständerwerk mit Gipskartonplatten

Häufige Fragen

Was kostet die Sanierung einer 140-Quadratmeter-Wohnung am Klausener Platz?

Für alle Gewerke rechnen wir mit 900 bis 1.500 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Auf Gründerzeit bis 1918 kommen 15 Prozent Zuschlag, also 1.035 bis 1.725 Euro. Bei 140 Quadratmetern ergibt das 144.900 bis 241.500 Euro brutto, eingebaut. Wo Ihre Etage darin liegt, steht nach dem Aufmaß im Angebot.

Bleibt der Stuck erhalten, wenn die Elektroinstallation komplett neu kommt?

In den allermeisten Fällen ja, weil wir die Leitungen unter dem Dielenboden und in den Wänden führen. Deckenauslässe lösen wir über den vorhandenen Weg oder über eine abgehängte Zone, die den Kehlstuck frei lässt. Beschädigte Profile ziehen unsere eigenen Leute mit Schablone nach. Fehlende Stücke formen wir von einer erhaltenen Stelle ab.

Was kostet es, in einem Salon an der Wilmersdorfer Straße fehlende Stuckprofile zu ergänzen?

Ein ergänztes Profil liegt erfahrungsgemäß bei 40 bis 120 Euro je laufendem Meter. Eine nachgezogene Rosette kostet 150 bis 600 Euro je Stück. Der Preis hängt am Querschnitt, an der Länge der Strecke und daran, ob eine Vorlage im Raum vorhanden ist. Beim Termin messen wir die Meter auf und halten fest, welche Abschnitte nur gereinigt werden.

Unsere Kastenfenster an der Schloßstraße stehen unter Denkmalschutz. Was ist möglich?

Bei geschützter Fassade ist die Aufarbeitung der vorhandenen Kastenfenster der Weg, der genehmigt wird. Wir rechnen dafür mit 900 bis 1.800 Euro je Fenster, inklusive Beschlägen, Dichtung und Anstrich. Der innere Flügel lässt sich dabei häufig mit einer dünnen Isolierverglasung versehen. Was im Einzelfall zulässig ist, klären wir vorab mit der Unteren Denkmalschutzbehörde.

Wie lange dauert eine Komplettsanierung von 90 Quadratmetern in Charlottenburg?

Auf der Baustelle sind es 6 bis 10 Wochen, wenn der Grundriss stehen bleibt. Davor liegen 3 bis 8 Wochen Vorlauf für Planung, Material und Zustimmungen. Sonderformate bei Fliesen und Türen nach Maß bestimmen diesen Vorlauf. Den Plan mit Tagen je Gewerk bekommen Sie zusammen mit dem Festpreis.

Trägt die Holzbalkendecke im Altbau großformatige Fliesen im Bad?

Das entscheidet die Prüfung der Decke, nicht der Wunsch nach dem Format. Wir öffnen beim Termin eine Stelle und sehen uns Balkenabstand, Auflager und Querschnitt an. Trägt die Decke wenig, kommt ein Trockenestrich mit 40 bis 70 Euro je Quadratmeter statt schwerem Zementestrich. Bei größeren Formaten holen wir die Aussage eines Statikers dazu.

Was kostet eine neue Elektroinstallation in 120 Quadratmetern Altbau?

Komplett neu mit Zählerschrank liegen wir bei 115 bis 195 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Für 120 Quadratmeter sind das 13.800 bis 23.400 Euro. Ohne neuen Zählerschrank beginnt die Spanne bei 90 Euro. Elektro übernimmt ein Partnerbetrieb, der seit Jahren mit uns auf dieselben Baustellen fährt und im selben Bauzeitenplan steht.

Können wir während der Arbeiten in unserer Wohnung an der Kantstraße bleiben?

Bei einer reinen Renovierung geht das raumweise gut. Kommen Leitungen, Bad und Böden neu, sind Küche und Bad über Wochen außer Betrieb. Die meisten Eigentümer ziehen dann für die Bauzeit aus oder legen die Arbeiten zwischen Kauf und Einzug. Im bewohnten Haus arbeiten wir regelmäßig, etwa strangweise über mehrere Etagen.

Brauchen wir für neue Fenster die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft?

Ja, Fenster gehören zum Gemeinschaftseigentum, auch wenn sie in Ihrer Wohnung sitzen. Dasselbe gilt für Wohnungstür, Steigleitungen und tragende Wände. Nötig ist ein Beschluss der Versammlung, meist auf Grundlage eines Angebots und einer Zeichnung. Die Unterlagen dafür stellen wir zusammen, damit die Verwaltung den Punkt auf die Tagesordnung setzen kann.

Lassen sich die alten Dielen auf der Mierendorffinsel retten?

Meistens ja, sie sind aus Kiefer und haben genug Material für einen Abtrag. Schleifen und Versiegeln kostet 25 bis 45 Euro je Quadratmeter Bodenfläche. Mit Ausbesserung einzelner Bretter und Verschraubung der losen Stellen sind es 35 bis 60 Euro. Wie stark die Fugen dabei bleiben, sehen wir nach dem ersten Schliff.

Aufmaß in einer leerstehenden Berliner Altbauwohnung vor der Sanierung
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Beschreiben Sie kurz Ihre Wohnung und was gemacht werden soll, oder rufen Sie an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin nehmen wir Aufmaß und nennen Ihnen danach einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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