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Wohnungssanierung mit Dachgeschoss: Dachstuhl mit neuer Zwischensparrendämmung und eingebauten Dachfenstern
Meisterbetrieb für Wohnungssanierung

Wohnungssanierung mit Dachgeschoss in Berlin

Wird die Wohnung saniert, kommt der Raum unter dem Dach oft dazu. Wir bauen beides in einem Auftrag: ein Bauzeitenplan, ein Ansprechpartner, eine Abnahme.

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gemacht werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Den Umfang legen wir beim ersten Termin fest.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Die Einzelheiten sehen wir uns vor Ort an.

Welche Gewerke kommen dran?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht wissen, klären wir beim Termin.

Welcher Ausbaustandard?

Die Spanne im Angebot hängt vor allem hieran.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und stimmen den ersten Termin bei Ihnen ab, meist innerhalb eines Werktags.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 8268 9996, Mo–Fr 7–18 Uhr

Wenn die Sanierung nach oben weitergeht

Die Wohnung wird saniert, und über der Decke liegt noch Fläche, die niemand nutzt. In Berlin ist das häufiger der Fall, als man denkt: Trockenböden in Gründerzeithäusern, Spitzböden über Siedlungshäusern, Rohlinge, die in den neunziger Jahren verkauft und nie fertiggestellt wurden. Die Fläche ist bereits überdacht, erschlossen und bezahlt. Sie muss nur bewohnbar werden, und das geschieht am ruhigsten im selben Zug wie die Sanierung darunter.

Der zweite Fall ist das eigene Haus, das zu klein geworden ist. Ein Kind mehr, ein Arbeitsplatz zu Hause, ein Gast, der bleibt. Die Wohnung nach oben zu erweitern ist dann in aller Regel der ruhigere Weg als umziehen, weil Grundstück, Adresse und Nachbarschaft bleiben.

Der dritte Fall ist die Eigentümergemeinschaft, die den Dachboden verwertet. Dabei geht es um Beschluss, Teilungserklärung und einen Bauablauf, der das bewohnte Haus so wenig wie möglich stört.

Für alle drei Fälle gilt derselbe Zuschnitt: ein Vertrag über alle Gewerke, ein Bauzeitenplan, ein Ansprechpartner. Sanitär, Fliesen, Maler, Stuck und Putz machen unsere eigenen Leute. Zimmerei, Dachdeckung und Elektro kommen von festen Partnerbetrieben, die in unserer Bauleitung mitlaufen. Für Sie bleibt es ein Auftrag und eine Rechnung.

Was unter dem Dach dazukommt

Statik und Traglast

Am Anfang steht die Frage, was die vorhandene Konstruktion aushält. Geprüft werden zwei Dinge: die Geschossdecke unter dem neuen Raum und der Dachstuhl darüber. Holzbalkendecken im Altbau tragen begrenzt, lassen sich aber oft ertüchtigen. Beim Dachstuhl geht es um Sparrenquerschnitte, Kehlbalken und darum, wie eine Gaube die Lasten umleitet. Der Statiker rechnet das mit 500 bis 1.200 Euro je Vorgang.

Lichte Höhe und Grundriss

Aufenthaltsräume brauchen 2,50 Meter lichte Höhe, unter dem Dach über mindestens der Hälfte der Grundfläche. Raumteile unter 1,50 Metern bleiben außer Betracht. Aus dieser Regel folgt der Grundriss fast von selbst: In die Mitte kommt, wo gestanden wird, an die Schrägen kommen Bad, Stauraum und Einbauten. Wo die Höhe knapp ist, hilft der Blick auf den Bodenaufbau, denn jeder Zentimeter unter dem Belag fehlt oben.

Licht unter der Schräge

Dachflächenfenster bringen bei kleinem Eingriff viel Licht und sind in wenigen Tagen eingebaut. Die Gaube schafft zusätzlich Stehhöhe und Grundfläche und macht aus einem Schrägraum einen normalen Raum am Fenster. Welche Variante zulässig ist, entscheidet sich an Bebauungsplan, Erhaltungsverordnung und Denkmalschutz. Im Ergebnis stehen oft beide im selben Dach.

Wärmeschutz und Feuchteschutz

Ein bewohntes Dach wird gedämmt, und zwar zwischen und unter den Sparren oder von außen auf den Sparren. Die Dampfbremse innen muss dicht bleiben, sonst wandert Feuchte in die Konstruktion. Die Durchdringungen für Elektro, Lüftung und Sanitär sind die kritischen Stellen. Wir planen die Installationsebene deshalb vor der Bremse ein, damit sie später nicht durchstoßen wird.

Das Bad unter der Schräge

Ein Bad im obersten Geschoss braucht drei Dinge: Gefälle für das Abwasser, einen Lüftungsweg und Platz für die Aufbauhöhe. Am einfachsten wird es, wenn das neue Bad über dem darunterliegenden sitzt, weil die Fallleitung dann kurz bleibt. Ist das nicht möglich, arbeiten wir mit einer Hebeanlage oder verziehen die Leitung in der Installationsebene. Die Dusche kommt meist an die Schräge, das Waschbecken an die Stehhöhe.

Der Weg nach oben und der zweite Rettungsweg

Der neue Raum braucht eine Verbindung zur Wohnung. Im Einfamilienhaus ist das eine neue Treppe, gelegentlich mit einer Öffnung in der Decke. Im Mehrfamilienhaus wird das vorhandene Treppenhaus verlängert oder eine interne Treppe aus der Wohnung darunter gebaut. Dazu kommt der zweite Rettungsweg, meist über ein Fenster, das die Feuerwehr erreicht.

Die Berliner Ausgangslagen

Im Gründerzeithaus bis 1918 liegt über dem letzten Geschoss ein Trockenboden mit Ziegeldach und kräftigem Dachstuhl. Die Höhe stimmt fast immer, Licht fehlt. Hier entstehen Wohnungen über zwei Ebenen, mit interner Treppe. Weil es sich um Gemeinschaftseigentum handelt, geht der Planung ein Beschluss voraus, und die Fassade unterliegt in vielen Straßen dem Denkmalschutz.

Im Siedlungs- und Reihenhaus der zwanziger bis sechziger Jahre ist das Dach flacher geneigt und die Höhe knapper. Die Erweiterung lebt dann von der Gaube, die über einem Teil der Fläche Stehhöhe schafft. Typisch sind diese Objekte in Lichtenrade, Tempelhof und Reinickendorf.

Im Einfamilienhaus im Umland ist der Spitzboden oft schon halb hergerichtet, aber nicht gedämmt und nicht geheizt. Dann ist der Schritt kurz: Dämmung, Fenster, Estrich, Bad, Elektro. Solche Arbeiten laufen bei bewohntem Haus, in Etappen und mit Staubschutz zur Treppe hin.

In der Platte und im Zeilenbau ist das oberste Geschoss meist bereits Wohnfläche oder als Flachdach ausgeführt. Dort dreht sich die Anfrage um die Wohnung selbst und nicht um zusätzliche Fläche darüber.

Genehmigung, Beschluss und Milieuschutz

Aus Nutzfläche wird Wohnfläche, und das ist ein Nutzungswechsel. Er will beantragt sein. Der Bauantrag kommt vom Architekten oder Bauvorlageberechtigten, die Statik vom Tragwerksplaner. Beide binden wir ein, liefern ihnen die Bestandsmaße und Fotos zu und tragen ihre Termine in den Bauzeitenplan ein. Ausgestellt und eingereicht werden die Unterlagen von ihnen.

Im Mehrfamilienhaus kommt der Weg über die Eigentümerversammlung dazu. Der Dachboden gehört allen, das neue Wohneigentum gehört einem. Zwischen diesen beiden Punkten liegen Beschluss, Änderung der Teilungserklärung und eine Regelung zu Stellplätzen und Kosten. In den Milieuschutzgebieten, etwa in Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Neukölln, prüft zusätzlich der Bezirk. Alles das gehört vor die Planung, nicht dazwischen.

Was die Fläche unter dem Dach kostet

Die folgenden Zahlen sind Erfahrungswerte und gelten inklusive Umsatzsteuer und eingebaut, Stand September 2026. Die Quadratmeter beziehen sich auf die ausgebaute Fläche unter dem Dach.

Umfang Preis Was darin steckt
Ausbau unter dichtem Dach 1.400 bis 2.100 €/m² Innenausbau, Boden, Bad, Elektro, Oberflächen
Ausbau mit neuer Dämmung und Dachflächenfenstern 1.800 bis 2.600 €/m² zusätzlich Dämmpaket und Fenster im Dach
Ausbau mit neuer Eindeckung und Gaube 2.300 bis 3.400 €/m² zusätzlich Dachdeckung und Gaubenkonstruktion
Statiker 500 bis 1.200 € je Vorgang
Trockenestrich 40 bis 70 €/m² Bodenfläche
Innentür mit Zarge 450 bis 1.100 € je Tür

Ein Beispiel: 60 Quadratmeter unter einem Dach, das neu gedämmt wird und Dachflächenfenster bekommt. Bei 1.800 bis 2.600 Euro je Quadratmeter liegt die Spanne bei 108.000 bis 156.000 Euro. Dazu kommen Statiker und die Honorare für den Bauantrag. Was die Wohnung darunter kostet, steht in der Komplettsanierung; die eigene Fläche oben rechnen Sie im Rechner für die Fläche unter dem Dach durch.

Nach oben zieht vor allem die Gaube, weil Zimmerei, Dachdeckung, Klempner und Gerüst zusammenkommen. Nach unten zieht ein Dach, das bereits dicht und gedämmt ist, und ein Bad, das direkt über dem darunterliegenden Bad sitzt.

Der Ablauf in Wochen

Der erste Termin führt durch die Wohnung und danach über die Treppe nach oben, und er kostet nichts. Wir sehen uns Sparren, Decke und Schornsteine an, suchen den möglichen Leitungsweg und den Platz für die Treppe. Danach steht fest, welche der drei Umfangsstufen realistisch ist, und Sie bekommen das schriftliche Angebot mit Festpreis, nach Gewerken aufgeschlüsselt.

Es folgt der Vorlauf mit Statik, Bauantrag und Materialbestellung. Für Planung und Genehmigungen rechnen Sie mit 3 bis 8 Wochen, bei einem vollständigen Bauantrag gern mehr.

Auf der Baustelle beginnt es mit Gerüst, Staubschutz und dem Schutz von Treppenhaus und Aufzug. Dann kommen die Arbeiten am Dach: Eindeckung, Gaube, Dachfenster. Anschließend Statikertüchtigung, Treppe und Deckenöffnung. Danach Dämmung, Dampfbremse und Ständerwerke, gefolgt von Elektro und Sanitär in der Installationsebene. Es folgen Beplankung, Estrich mit Trocknungszeit, Fliesen, Maler und Boden. Zum Schluss Türen, Einbauten, Sanitärobjekte und die gemeinsame Abnahme mit Protokoll.

Für 60 Quadratmeter liegen dazwischen in der Regel 10 bis 16 Wochen. Die Estrichtrocknung und die Lieferzeit der Fenster sind dabei die beiden Posten, die den Plan am stärksten bestimmen.

Die Punkte, an denen es teuer wird

Der erste ist die Höhe. Wer erst nach der Planung misst, verliert Zeit und manchmal die halbe Fläche. Deshalb gehört die Messlatte zu den ersten Dingen, die in diesem Raum gebraucht werden.

Der zweite ist der Schornstein. In vielen Berliner Dachböden stehen zwei oder drei alte Züge mitten in der Fläche. Ob sie bleiben, zurückgebaut oder umgenutzt werden, entscheidet über den Grundriss und wird früh mit dem Schornsteinfeger geklärt.

Der dritte ist der Anschluss an die Haustechnik. Wasser, Abwasser und Elektro müssen aus dem Haus nach oben. Liegt der vorhandene Strang günstig, ist das eine Position von überschaubarer Größe. Liegt er ungünstig, wird es ein eigener Bauabschnitt.

Der vierte ist der Materialtransport. Altbauten haben selten einen Aufzug bis unters Dach. Dann kommen Außenaufzug oder Kran in den Plan, und das gehört ins Angebot statt in die Schlussrechnung.

Der fünfte ist die Jahreszeit. Ein geöffnetes Dach verträgt Regen schlecht, deshalb legen wir Abbund und Eindeckung möglichst in eine trockene Phase. Steht der Termin im Winter, planen wir eine Notabdeckung und ein längeres Zeitfenster für die Dacharbeiten ein.

Wofür Sie einen anderen Betrieb brauchen

Statische Berechnungen und der Bauantrag kommen von Statiker und Architekt. Wir koordinieren beide und arbeiten ihnen zu, ausgestellt werden die Unterlagen von ihnen.

Eine Dachneueindeckung ohne Innenausbau ist der Auftrag eines Dachbetriebs, ebenso Fassade und Gerüst als eigenständige Leistung. Kommt die Sanierung der Wohnung dazu, läuft alles über uns und die Partnerbetriebe in unserer Bauleitung.

Findet sich in der alten Dämmung Asbestzement oder künstliche Mineralfaser, ist die Schadstoffsanierung mit Freimessung ein eigener Auftrag für einen darauf eingerichteten Betrieb. Und für den tropfenden Hahn oder die defekte Steckdose im Haus ruft man sinnvollerweise einen Notdienst, weil wir in Bauabschnitten arbeiten.

Wo wir Wohnungen bis unters Dach sanieren

Gebaut wird in ganz Berlin und im Umland. In den Einfamilienhausgebieten von Mahlsdorf und Lichtenrade ist die Fläche unter dem Dach die letzte Reserve, die das Grundstück noch hergibt. Ähnlich sieht es in Falkensee aus, wo der Spitzboden oft schon halb hergerichtet, aber weder gedämmt noch beheizt ist. Über den Wohnungen der Gründerzeithäuser in Prenzlauer Berg und Pankow liegen Trockenböden, aus denen Wohnungen über zwei Ebenen mit interner Treppe werden. In Zehlendorf und Reinickendorf sind die Siedlungsdächer flacher geneigt, und erst eine Gaube macht die Fläche nutzbar.

Wo Sie tiefer einsteigen können

Wenn über Ihnen noch Platz ist

Rufen Sie an und schildern Sie kurz die Lage: 030 8268 9996, montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr. Firsthöhe, Dachneigung, Grundfläche und Baujahr reichen für eine erste Einschätzung. Danach sehen wir uns die Wohnung und den Raum darüber gemeinsam mit Ihnen an. Über das Formular unten auf der Seite erreichen Sie uns ebenfalls, dann rufen wir zurück.

Fertig ausgebautes Dachgeschoss in Berlin mit Gaube, Dachfenstern und hellem Dielenboden

Häufige Fragen

Was kostet der Ausbau der Fläche unter dem Dach je Quadratmeter?

Unter einem dichten, gedämmten Dach liegt der Ausbau erfahrungsgemäß bei 1.400 bis 2.100 Euro je Quadratmeter, inklusive Umsatzsteuer. Kommen neue Dämmung und Dachflächenfenster dazu, sind es 1.800 bis 2.600 Euro. Mit neuer Eindeckung und einer Gaube rechnen Sie mit 2.300 bis 3.400 Euro je Quadratmeter. Die Fläche bezieht sich auf die ausgebaute Fläche unter dem Dach, Stand September 2026.

Wie lange dauert es, 60 Quadratmeter unter dem Dach auszubauen?

Auf der Baustelle sind das in der Regel 10 bis 16 Wochen. Davor liegen 3 bis 8 Wochen für Planung, Material und Genehmigungen, bei einem Bauantrag oft mehr. Die Zeitschiene hängt vor allem daran, ob eine Gaube gebaut wird und wie lange der Estrich trocknet.

Welche lichte Höhe braucht ein Wohnraum unter dem Dach in Berlin?

Aufenthaltsräume brauchen nach der Berliner Bauordnung eine lichte Höhe von mindestens 2,50 Metern. Unter dem Dach genügt es, wenn dieses Maß über mindestens der Hälfte der Grundfläche erreicht wird. Raumteile unter 1,50 Metern Höhe zählen dabei nicht mit. Ob die Höhe reicht, prüft ein Messgang mit der Latte, bevor irgendetwas geplant wird.

Brauche ich einen Bauantrag, wenn der Dachboden Wohnfläche wird?

In aller Regel ja, weil aus Nutzfläche Wohnfläche wird und damit die Nutzung wechselt. Der Antrag kommt vom Architekten oder Bauvorlageberechtigten, ebenso die Statik. Wir binden beide ein, liefern die Bestandsmaße und die Angaben aus dem Haus zu und halten die Termine im Bauzeitenplan. Eingereicht und ausgestellt werden die Unterlagen von ihnen.

Trägt die Geschossdecke die neue Nutzung überhaupt?

Das prüft ein Statiker, und die Antwort hängt an Deckentyp, Spannweite und geplanter Nutzung. Holzbalkendecken im Altbau lassen sich häufig ertüchtigen, etwa durch Aufdopplung der Balken oder eine zusätzliche Lage. In der Praxis entscheidet sich an dieser Stelle auch, ob Zementestrich oder der leichtere Trockenestrich eingebaut wird.

Was kostet der Statiker bei einer Sanierung mit Dachgeschoss?

Für einen Vorgang rechnen Sie mit 500 bis 1.200 Euro, inklusive Umsatzsteuer. Darin steckt die Prüfung der vorhandenen Bauteile und die Bemessung der neuen. Kommen eine Gaube oder eine neue Treppenöffnung dazu, fällt der Aufwand am oberen Ende an. Die Kosten für den Bauantrag rechnet der Architekt gesondert ab. Stand September 2026.

Gaube oder Dachflächenfenster, was passt besser?

Das Dachflächenfenster ist die schnelle und günstige Lösung und bringt viel Licht bei geringem Eingriff in die Konstruktion. Die Gaube spielt ihre Stärke aus, sobald Sie Stehhöhe am Fenster und mehr nutzbare Grundfläche brauchen. Häufig ist die Mischung der beste Weg: eine Gaube auf der Hofseite, Dachfenster zur Straße. Was zulässig ist, klärt der Blick auf Bebauungsplan und Denkmalschutz.

Braucht der neue Wohnraum unter dem Dach einen zweiten Rettungsweg?

Aufenthaltsräume brauchen zwei voneinander unabhängige Rettungswege. Der erste ist die notwendige Treppe, der zweite ist meist eine mit Feuerwehrleitern erreichbare Fensteröffnung. Bei größerer Höhe über Gelände kann dafür ein besonderer Nachweis nötig sein. Das legt der Architekt im Bauantrag fest, und wir bauen es so aus.

Braucht die Sanierung des Gemeinschaftsdachbodens einen WEG-Beschluss?

Ja. Der Trockenboden über den Wohnungen gehört zum Gemeinschaftseigentum, und aus der Nutzfläche wird Sondereigentum. Dafür braucht es einen Beschluss der Eigentümerversammlung und in der Regel eine Änderung der Teilungserklärung. Diese Fragen klärt Ihr Notar oder Fachanwalt, bevor die Planung beginnt.

Gibt es Förderung für die Dämmung unter dem Dach?

Für die Dämmung von Dach und oberster Geschossdecke gibt es die BEG-Einzelmaßnahme über das BAFA mit 15 Prozent Zuschuss. Die 5 Prozentpunkte mit individuellem Sanierungsfahrplan kommen bei der Dämmung erst ab 30.000 Euro förderfähigen Ausgaben hinzu, und nur für den Betrag darüber. Dasselbe gilt für neue Fenster und Außentüren. Im selbst genutzten Wohneigentum ist alternativ Paragraf 35c EStG möglich, mit 20 Prozent über drei Jahre. Das ist der Stand September 2026; die Rechnung machen wir vor dem Auftrag.

Zollstock und Notizblock in einer leerstehenden Berliner Altbauwohnung
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